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Endausbau von Kirkeler Straßen beschlossen - Ärger bei Anwohnern

Kirkel. In der Kirkeler Gemeinderatssitzung wurde am Donnerstagabend auch der Endstufenausbau der Straßen Lautzkircher Weg, Hasseler Weg und In der Lehmkaul einstimmig beschlossen. "Wir müssen uns an die Vorgaben halten, diese Straßen jetzt endauszubauen, sonst wird das Ganze noch teurer", betonte Bauamtsleiter Fritz Leibrock

Kirkel. In der Kirkeler Gemeinderatssitzung wurde am Donnerstagabend auch der Endstufenausbau der Straßen Lautzkircher Weg, Hasseler Weg und In der Lehmkaul einstimmig beschlossen. "Wir müssen uns an die Vorgaben halten, diese Straßen jetzt endauszubauen, sonst wird das Ganze noch teurer", betonte Bauamtsleiter Fritz Leibrock. Die Gemeinde ist verpflichtet, eine Straße nach sechs Jahren in die Endausbaustufe zu bringen. Die besagten drei Kirkeler Straßen sind laut Bauamt schon seit mehr als sieben Jahre in halbfertigem Zustand. Dies praktiziere man bewusst so, damit während des Baus weiterer Häuser keine teure neue Straße beschädigt werde. Also wartet man, bis ein Großteil der Häuser fertig sind und baut erst dann die Straße aus. Allerdings sind mehrere Bürger mit dem Endausbau nicht einverstanden. Christian Vogelgesang aus dem Lautzkircher Weg schrieb an die Gemeinde und an unsere Zeitung, dass er den teuren Endausbau zum jetzigen Zeitpunkt nicht wolle: "Der Lautzkircher Weg verfügt über eine derzeit absolut ausreichende provisorische geteerte Straße." Die Wirtschaftskrise sei nicht der richtige Zeitpunkt, die Bürger in einem solch hohen Maße finanziell zu belasten. Es würden, so vermutet Vogelgesang, Kosten in Höhe von 15 bis 18 Euro je Quadratmeter Grundstück auf die Anwohner zukommen. Nach dem jüngsten Gemeindesratbeschluss und der allgemeinen Rechtslage dürften die Anwohner wenig Chancen haben, diese Kosten zu umgehen. Bei der Vergabe der Aufträge bezüglich des Rathausumbaus erwähnte Marin Baus von den Grünen, dass viele Bürger gerne wüssten, wie die Rathausfassade am Ende aussehen wird. Pläne könnten im Rathaus eingesehen werden, betonte Fritz Leibrock. Dann erinnerte Baus noch an das Wahlversprechen der SPD, ein neues Feuerwehrhaus für Limbach zu spendieren. Hierüber schwieg man sich im Rat wohlweislich erst einmal aus. maa