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Bremen lockt Protestanten zum Kirchentag

Homburg/Speyer. Viele Gruppen und mehrere hundert Einzelpersonen aus der Evangelischen Kirche der Pfalz wirken am Programm des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) vom 20. bis 24. Mai in Bremen mit. Hinzu kommen zahlreiche private Fahrgemeinschaften, darunter aus Einöd und St. Ingbert Von SZ-Redakteur Jürgen Neumann

Homburg/Speyer. Viele Gruppen und mehrere hundert Einzelpersonen aus der Evangelischen Kirche der Pfalz wirken am Programm des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) vom 20. bis 24. Mai in Bremen mit. Hinzu kommen zahlreiche private Fahrgemeinschaften, darunter aus Einöd und St. Ingbert. Die Kabarettgruppe "Die Wollläuse" aus Iggelheim und die "New Brass Big Band" aus Mußbach. Zu Meditation und Kontemplation lädt Monika Gessner mit ihren Tanzexerzitien ein. Das teilte der Vorsitzende des Landesausschusses Pfalz des DEKT, Gerd Langkafel, unserer Zeitung am Wochenende mit. Bereits am Freitag sind 52 Radlerinnen und Radler aus der Pfalz und Saarpfalz zwischen zwölf und 69 Jahren unter dem Motto "bike & help" in Kaiserslautern zum Kirchentag gestartet. Der Referent im Landesjugendamt, Johann von Karpowitz, konnte am Sonntag vermelden: "Alles klappt bisher, bis auf das regnerische Wetter zu Beginn." Mit der 650 Kilometer langen Tour soll eine Aids-Selbsthilfe-Organisation in Südafrika unterstützt werden. Bike & help ist eingebunden in das Jahresprojekt der Evangelischen Jugend Pfalz. Beim Markt der Möglichkeiten sind die pfälzische Aussiedlerseelsorge und die Kindergottesdienstarbeit genauso vertreten wie das Militärpfarramt Zweibrücken und das Diakonissen-Mutterhaus Lachen. Außerdem präsentieren sich die "Neue Arbeit Westpfalz", die Konfirmandenarbeit und der Christliche Verein Junger Männer (CVJM). Als Treffpunkt für alle Teilnehmer aus der Pfalz und der Saarpfalz fungiert der Stand der Evangelischen Jugend und des Landesjugendpfarramtes. Die Besucher aus den Kirchenkreisen Saarbrücken, Ottweiler und Völklingen (sie gehören zur Evangelischen Kirche im Rheinland) haben zusammen mit dem Evangelischen Jugendwerk eine Busfahrt für über 100 Teilnehmer organisiert. Zu den Kirchentagsfahrern gehört auch Daniel Schöneweiß aus Völklingen. Er schwärmt noch von der tollen Stimmung vor zwei Jahren beim Kirchentag in Köln und hofft, dass es auch in diesem Jahr wieder so wird. "Ich freue mich vor allem auf den Markt der Möglichkeiten", sagt der 20-Jährige, der auch wieder Protestanten aus der Pfalz treffen will."Gottesdienste und spirituelle Angebote geben mir Kraft für den Alltag", so Schöneweiß. Mehrere Dutzend Pfadfinder vom Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Gau Saar, haben sich als freiwillige Helfer auf dem Kirchentag angemeldet. "Wir betreuen an allen Tagen eine Kabarett- und Kleinstkunstbühne und helfen beim großen Abschlussgottesdienst", berichtet Patrick Frantz. Die Evangelische Kirche im Rheinland baut vor dem Überseemuseum eine Bühne auf. "Wir machen da kein rheinisches Programm, sondern eines, das Menschen von überall ins Gespräch bringt", stellt Ute Dornbach-Nensel fest. Die Geschäftsführerin des Landesausschusses Rheinland ist eine der Organisatorinnen. Insgesamt präsentieren sich über 100 Organsiationen aus der pfälzischen und rheinischen Kirche präsentieren sich auf dem Markt der Möglichkeiten. Zudem wirken über 20 Gruppen im Bereich "Musik, Theater, Kleinkunst" mit.