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Alschbach
Weihnachtsgeschenke wie sonst nirgendwo anders

Zwei Männer mit einer besonders künstlerischen Ader waren mit Schnellzeichner Peter Hilzensauer (links) und Holzschnitzer Werner Wandel auf Hofgut Lindenfels dabei.
Zwei Männer mit einer besonders künstlerischen Ader waren mit Schnellzeichner Peter Hilzensauer (links) und Holzschnitzer Werner Wandel auf Hofgut Lindenfels dabei. FOTO: Hans Hurth
Alschbach. Die Kunsthandwerker hatten wieder einige Unikate mit zum Markt auf dem Hof Lindenfels in Alschbach mitgebracht: von Schmuck bis zu Karikaturen. Von Hans Hurth

Auch in diesem Jahr setzte sich die Erfolgsgeschichte des Weihnachtsmarktes auf dem Hofgut Lindenfels in Alschbach fort, denn 2500 Besucher waren gekommen. 21 kreative Kunsthandwerker aus der Region präsentierten ihre Arbeiten in dem gemütlichen Ambiente. Zum dritten Male dabei war Anke Rohe, die mit selbst gewerkelten Holzarbeiten Interesse weckte. Lustige Figuren als Gartenstecker waren bei der Mimbacherin am meisten gefragt.


Schicke, selbst gemachte Kleidungsstücke für Groß und Klein bot Christine Leiner aus Bierbach an, und bei Carmen Schöneberger gab es seltenen Schmuck: Kristall-Achat mit Süßwasserperlen in Silber gefasst. Außergewöhnliche Unikate lagen bei Gabriela Klingler auf der Theke. „Jedes Schmuckstück wird von Hand aus edlen Materialien wie Silber, Zuchtperlen und Edelstein gearbeitet“, sagte uns die Blieskastelerin. Der Schmuck von Patricia Schulemann Kawahineokalani weckt Urlaubsträume, ist der doch stark von Hawaii inspiriert. „Dort habe ich meine Ausbildung im Hula-Tanz und der traditionellen hawaiianischen Massage erhalten“, erzählte die Frau aus Neuweiler. Nicht weit hatte es Werner Wandel, der bekannte Holzschnitzer aus Alschbach war erstmals beim Lindenfels- Markt dabei und hatte fast seine komplette große Krippe mitgebracht. „Von den insgesamt zwölf bis zu 1,20 Meter großen Krippe-Figuren habe ich neun hier ausgestellt. Josef, Maria und die Hirten gibt es aber auch in kleinen Größen.“ Immer wieder aufgesuchter Stammgast ist Peter Hilzensauer. Der pensionierte Arzt aus Homburg erfüllte in Minutenschnelle Wünsche der Besucher, schuf originelle Karikaturen und Zeichnungen mit lustigen Sprüchen. Mit Annette Braun- Baldauf aus Riegelsberg, die ihre Glaskunst zeigte, traf Dorothe Sendrowski ihre beste Freundin aus der Grundschulzeit wieder. „Das hochwertige Angebot der Hobbykünstler lässt Weihnachtswünsche leicht wahr werden“, zeigten sich Elfriede Hebel und Simone Mauz aus Blickweiler begeistert.

Über den Anbau der Lindenfels- Weihnachtsbäume informierte Forstwirt Sebastian Dawo, der bei der Aufzucht der Bäume besondere Helfer hat, nämlich eine Herde Shropshire- Schafe. „Dünger oder Spritzmittel sind bei uns tabu. Die spezielle Tierrasse düngt auf natürliche Weise die Kolonie der Weihnachtsbäume.“ Viele freiwillige Helfer sorgten an den zwei Tagen für das leibliche Wohl, am Flammkuchenofen hatte Jürgen Thörner dabei den heißesten Job. Für die Kinder gab es eine Krippe mit Tieren zum Anfassen, das Weihnachtsbaum-Duo Friemel/Schilling schaute vorbei und weihnachtliche Klänge kamen vom Orchesterverein Lautzkirchen (Erik Freidinger). Komplimente zuhauf gab es am Ende für die gelungene Lindenfels-Umgestaltung nach dem Pächterwechsel mit dem neuen Hofladen und dem Hofcafé.