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Breitfurt
Wehr sucht mit Booten nach Leiche

Mit zwei Rettungsbooten war die Feuerwehr auf der Blies bei Breitfurt auf der Suche nach der vermissten Frau.
Mit zwei Rettungsbooten war die Feuerwehr auf der Blies bei Breitfurt auf der Suche nach der vermissten Frau. FOTO: Foto: Holger Nicolaus/Feuerwehr Blieskastel
Breitfurt. Mit zwei Schlauchbooten, sogenannten Rettungsbooten mit Außenbordmotor, wurde die Blies um Breitfurt abgesucht. Von red

Am Donnerstagnachmittag um 14.48 Uhr alarmierte die Feuerwehrleitstelle die Löschbezirke Breitfurt, Mimbach und Webenheim zur Personensuche nach Breitfurt. Eine vermisste Frau wurde in der Blies vermutet. Mit zwei Schlauchbooten, sogenannten Rettungsbooten mit Außenbordmotor, wurde die Blies um Breitfurt abgesucht. Hierbei waren auch zwischenzeitlich Kripobeamte mit im Boot der Feuerwehr. Gleichzeitig wurden durch die Löschbezirke Fußmannschaften losgeschickt, um die Ufer abzusuchen. Nach intensiver Suche der Feuerwehreinsatzkräfte konnte zwischen Breitfurt und Bliesdalheim eine Leiche gefunden werden. Nach Polizeiangaben war es eine seit zwei Tagen vermisste Frau, nach der öffentlich gesucht wurde. Das bestätigte am Abend der Kriminaldauerdienst des Landespolizeipräsidiums (wir berichteten). Wie Löschbezirksführer Jürgen Schmidt vom Löschbezirk Breitfurt mitteilt, wurde nach dem belasteten Einsatz auch eine Nachbesprechung mit einem Notfallseelsorger für die Feuerwehrleute organisiert. „Es ist wichtig, dass wir eine Nachsorge für unsere Einsatzkräfte anbieten, diese wurde auch von uns allen angenommen und hat gutgetan“, so Schmidt. Die Löschbezirke Breitfurt, Mimbach und Webenheim waren mit 35 Feuerwehrleuten an der Einsatzstelle zur Hilfe geeilt. Zwei motorbetriebene Boote und ein weiteres Schlauchboot sowie sechs Einsatzfahrzeuge waren in Breitfurt vor Ort. Gegen 20.15 Uhr war der Sucheinsatz an der Blies beendet. Die Nachbereitungen dauerten danach bis fast 22 Uhr, sodass die Wehrleute nach einem siebenstündigen Einsatz wieder heimgehen konnten, so die Wehr.