Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 21:06 Uhr

SPD fordert Verbesserungen für öffentlichen Nahverkehr

Blieskastel. Gerade für alte Menschen, sagt SPD-Fraktionschef Guido Freidinger, ist mangelnde Anbindung an die Innenstadt, also an Ärzte und Apotheken, zunehmend ein Problem. Der Personennahverkehr müsse attraktiver werden. red

Die SPD-Fraktion im Blieskasteler Stadtrat fordert eine Initiative für den öffentlichen Nahverkehr in Blieskastel . Deutliche Kritik an dem Zustand des öffentlichen Nahverkehrs in einigen Regionen des Stadtgebietes von Blieskastel übten auch die Gutachter des Gemeindeentwicklungskonzeptes (Geko), so Fraktionschef Guido Freidinger. Insbesondere die etwas entlegeneren Stadtteile seien nur sehr dürftig an die Innenstadt und die überregionalen Verkehrsmittel angebunden. Angesichts der rasanten Zunahme älterer und vor allem auch hochbetagter Menschen der Stadt gewinne dieses Manko immer mehr an Bedeutung: Ärzte und Apotheken seien nicht mehr oder nur noch schwierig erreichbar, die Nahversorgung (Bäcker, Metzger, Dienstleister) gebe es nicht mehr vor Ort, die Wohnung und öffentliche Einrichtungen - soweit diese überhaupt noch vor Ort seien - seien nicht barrierefrei. "Diese Entwicklung ist nicht unaufhaltsam", so Freidinger. Viele Städte und Gemeinden hätten inzwischen Konzepte ins Leben gerufen, um auch kleinere Städte und Gemeinden generationengerecht zu gestalten.

Eigenes Förderprogramm

Das Bundesbauministerium habe hierfür ein eigenes Förderprogramm aufgelegt. 11,5 Millionen Euro seien so seit 2010 schon für vier Projekte ins Saarland geflossen, aber nicht nach Blieskastel .

Dezentrale Mehrgenerationentreffs, Biosphärenhaus (hier könnten Städtebaufördermittel mit EU-Mittel kombiniert werden) könnten helfen, die zunehmenden Leerstände in der Stadt zu verringern und zugleich die touristische Attraktivität zu erhöhen. In die gleiche Richtung zielten auch die Modellvorhaben des BMVI "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen". Während die Politik in Blieskastel die Zukunft zu verschlafen drohe, böten wenigstens das saarländische Wirtschaftsministerium und der Saarpfalz-Kreis Hilfen zur Verbesserung der Attraktivität des Personennahverkehrs: Das Wirtschaftsministerium stecke 18 Millionen Euro in den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. Damit könnten in Blieskastel bis zu zehn Haltestellen um- oder gebaut werden. Damit diese Mittel nach sachlichem Bedarf (und nicht nach politischer Willkür) eingesetzt werden, habe die SPD das Thema für die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bauausschusses des Stadtrates beantragt. Zur Steigerung der Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs trage auch die Initiative des Landrates bei, sich an dem Projekt "mobisaar" zu beteiligen.