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Peppig und aus der Region: Neues Logo für die Stadtjugendarbeit

Stadtjugendpfleger Christoph Jacoby, Jungkünstler Hendrik Schmeer und Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener (von links) mit dem Stadtjugendpflege-Logo am Verkehrskreisel nahe dem Stadteingang. Im Hintergrund oben das ehemalige Internatsgebäude, dessen Silhouette in das Logo mit eingeflossen ist. Foto: Uwe Brengel
Stadtjugendpfleger Christoph Jacoby, Jungkünstler Hendrik Schmeer und Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener (von links) mit dem Stadtjugendpflege-Logo am Verkehrskreisel nahe dem Stadteingang. Im Hintergrund oben das ehemalige Internatsgebäude, dessen Silhouette in das Logo mit eingeflossen ist. Foto: Uwe Brengel FOTO: Uwe Brengel
Blieskastel. Für Hendrik Schmeer aus Mimbach war es eine Premiere: sein erstes Logo, handgezeichnet, für die Stadtjugendpflege Blieskastels. Das Jungtalent überzeugte bislang mit fotografisch anmutenden Zeichnungen oder Porträ ts. bea

Logos sind heutzutage gängige Praxis. Sie bringen Individualität und Wiedererkennungswert. "Logo" also, dass es auch bei der Blieskasteler Stadtjugendpflege längst Bedarf nach einem solchen Identifikationsmerkmal gab. Stadtjugendpfleger Christoph Jacoby hatte eindeutige Vorstellungen: modern, peppig und farblich auffällig sollte es werden, der Künstler natürlich nach Möglichkeit aus der jugendlichen Zielgruppe und aus dem Raum Blieskastel kommend. Die Wahl fiel schnell auf das 16-jährige Mimbacher Jungtalent Hendrik Schmeer, der im November des Vorjahres bereits mit seiner vielversprechenden Ausstellung "Gezeichnet" in der Galerie im Forum in Homburg zu sehen war. Schon im Alter von drei Jahren begann er mit dem Zeichnen, heutzutage sind das meist flotte und schon fast fotografisch anmutende Sportwagen oder Porträts. Rasch war durch einen Praktikanten im Haus des Bürgers ein Kontakt hergestellt und schon kurze Zeit später begab sich Hendrik auf Neuland: die Gestaltung seines ersten, von Hand gezeichneten Logos.



Im Rahmen eines Planungstreffens im Frühjahr des Jahres erfolgte zunächst ein erster Ideen-Austausch. Dabei wurde unter anderem beschlossen, dass das Logo in Graffiti-Art gestaltet werden und ein typisches Gebäude der Stadt enthalten sein sollte. Der junge Künstler entwickelte daraufhin erste Entwürfe, die per E-Mail ausgetauscht und besprochen wurden. Darin flossen dann noch Wünsche und Anregungen der Stadtjugendpflege mit ein. Letztendlich resultiert aus dem kleinen Projekt das nunmehr vorgestellte Stadtjugendpflege-Logo, quasi gestaltet von der Jugend für die Jugend, mit der dezent integrierten Silhouette des ehemaligen Internates. Das Logo, ansprechend für alle Altersklassen, wird auf Flyern, Plakaten oder Pressehinweisen für den Wiedererkennungswert bei Kinder- und Jugendveranstaltungen sorgen, so die Verwaltung.

blieskastel.de