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Brenschelbach
Neue Sirene in Brenschelbach wird getestet

Die neue Hochleistungssirene in Brenschelbach.
Die neue Hochleistungssirene in Brenschelbach. FOTO: Marco Nehlig/Feuerwehr Blieskastel
Brenschelbach. „Bitte nicht erschrecken“, lautet das Motto der Feuerwehr an diesem Samstag, 14. Juli, in Brenschelbach. Um 12 Uhr testet die Feuerwehrleitstelle kurz die neue Hochleistungssirene im Löschbezirk des Blieskasteler Stadtteils. red

Aufgrund der Erneuerung der Sirene und dem noch ausstehenden Testlauf im Ortsteil Brenschelbach teilten dies die Stadt Blieskastel und der Löschbezirk Brenschelbach mit. Die Stadtverwaltung hatte Anfang des Jahres über die elektronische Vergabe für den Löschbezirk Brenschelbach öffentlich eine neue Sirene ausgeschrieben. Die vorhandene Sirene war aus dem Serien-Entwicklungsjahr 1957, eine Starkstromsirene auf 400 Volt-Technik. Die alte Sirene vollzog bis Montag auch störungsfrei und sehr zuverlässig ihren Dienst, teilt die Stadtverwaltung ergänzend mit. Bei einem Ausfall des Stromnetzes wäre jedoch eine Alarmierung der Feuerwehr mit der alten Sirene nicht möglich gewesen. „Der Vorteil dieser neuen Hochleistungssirene ist, dass gerade bei einem längerfristigen Stromausfall die Alarmierung der Feuerwehr trotzdem gewährleistet wird“, so Marco Nehlig, Fachgebietsleiter Brand- und Zivilschutz der Stadt Blieskastel. In den nächsten Jahren werden die restlichen Sirenen in Pinningen, Böckweiler und Wolfersheim ebenfalls ertüchtigt. In diesen Löschbezirken existieren, zusätzlich zur Sirenenalarmierung, auch Funkmeldeempfänger, so dass die Feuerwehrmannschaften über zwei unabhängige Alarmierungswege jederzeit erreichbar sind. Die Montage der neuen Sirene erfolgte am Montag, 9. Juni. Wegen eines Wespennests, in der Nähe des Sirenenmastes unter den Ziegeln, konnte das Montageteam nicht die neue Sirene vom Dach aus montieren. So musste kurzfristig auch die 30-Meter-Drehleiter der Blieskasteler Stadtwehr anrücken, um die neue Hochleistungssirene sowie deren Blitzschutz fertig zu montieren.