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Blieskastel
Nabu-Mitglieder helfen den Kröten im Taubental

 Dieter Geib vom Nabu Altstadt sowie Klaus Franzl und Hans Becker vom Nabu Blieskastel (von links) beim Anlegen des Krötenzauns.
Dieter Geib vom Nabu Altstadt sowie Klaus Franzl und Hans Becker vom Nabu Blieskastel (von links) beim Anlegen des Krötenzauns. FOTO: Marion Geib
Blieskastel. Die Nabu-Ortsgruppe Blieskastel hat im Taubental auf einer Strecke von 250 Metern wieder einen Krötenzaun errichtet. Der betreffende Abschnitt des geteerten Waldwegs liegt unmittelbar an der Grenze des Stadtgebiets Blieskastel und wird von Forst- und sonstigen privaten Fahrzeugen häufig befahren. red

Unterstützung erfährt der Blieskasteler Nabu durch Marion und Dieter Geib vom Nabu Altstadt, aus dessen Beständen diesmal auch das Zaunmaterial stammt. Bei der täglichen Kontrolle des Zauns helfen auch Mitglieder des Homburger Nabu, dessen Gebiet unmittelbar angrenzt. „Die erste Woche nach der Zaunerrichtung hat vergleichsweise niedrige Stückzahlen erbracht, etwa 40, was sicherlich auf die noch frostigen Nächte zurückzuführen ist. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Zahlen mit dem relativ milden und feuchten Wetter deutlich nach oben gehen“, teilt Hans Becker vom Nabu Blieskastel mit. In 2018 lag die Gesamtstückzahl über einen Zeitraum von sechs Wochen bei über 3000 Kröten und einer Vielzahl von Molchen, die alle aus dem Wald und über den Weg in den Teich oder das Feuchtgebiet wandern wollen. Noch in 2017 hat es dabei auf dem Weg eine Vielzahl von Kröten das Leben gekostet.