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Mächtig viel Theater
Bierbacher Theatergruppe legt wieder los

Nach dreijähriger Pause spielt "Mächtig viel Theater" wieder ein neues Stück in der Bliesgau-Festhalle.
Nach dreijähriger Pause spielt "Mächtig viel Theater" wieder ein neues Stück in der Bliesgau-Festhalle. FOTO: Martin Risch
Blieskastel/Bierbach. „Meine Leiche, deine Leiche“ heißt die Kriminalkomödie, mit der „Mächtig viel Theater“ am kommenden Freitag Premiere feiert.

Man hat sich eine dreijährige schöpferische Pause gegönnt, aber jetzt ist man mit aller Kraft wieder zurück: Am kommende Wochenende gastiert „Mächtig viel Theater“ in der Bliesgau-Festhalle in Blieskastel. Die Bierbacher Theatergruppe wird die Kriminalkomödie „Meine Leiche, deine Leiche“ auf die Bühne der Blieskasteler Festhalle bringen.


Im Pressegespräch mit Eckhard Geißel weist dieser darauf hin, dass man selbstverständlich am liebsten in der Bierbacher Pirminiushalle gespielt hätte: „Aber der Aufwand ist für uns alle einfach zu groß“, unterstreicht „Eckes“ Geißel. In der Bliesgaufesthalle ist die passende Infrastruktur vorhanden, es gibt eine Bühne, die man nicht mit Mannes- oder Frauenkraft aufbauen muss – kurz, es ist weitaus weniger Aufwand als in der Bierbacher Halle.Das Bierbacher Ensemble spielt im Rahmen des Kulturprogrammes der Stadt Blieskastel, die Premiere steigt am Freitag, 9. November, die zweite Aufführung ist am Samstag, 10. November, jeweils um 20 Uhr.

Worum geht es? Der nicht besonders beliebte Unternehmer Greifenbrecht ist offensichtlich ermordet worden. Aber die Leiche bleibt verschwunden, und es ist auch fraglich, wer überhaupt als Täter infrage kommt. Verdächtige sind sein Hausmeister und auch seine Sekretärin, aber es bleibt zunächst unklar, welche Rolle beide in dem gesamten Kriminalfall spielen. Aber sind dies die beiden einzigen Verdächtigen? Eine schwer zu lösende Aufgabe, ein höchst verzwickter Kriminalfall für Kommissar Irre und seinen Assistenten, Polizeihauptwachmeister Denkste.



Aber die Theatergruppe gibt Entwarnung: Am Ende des Dreiakters werden alle Fragen beantwortet sein und der Fall ist gelöst. „Wir proben seit April, einige Rollen hatten sehr viel Text, da gab es viel zu lernen“, beschreibt Eckhard Geißel die Vorarbeit.

Es sei auch immer wieder schwierig, neue Darsteller zu finden, die man dann am Anfang auch nicht überfordern dürfe. Bei der Gelegenheit weist Geißel zudem darauf hin, dass man gern auch neue Theater- oder Schauspielertalente aus der Region aufnehmen würde. Die Auswahl des Stückes habe in diesem Falle er übernommen, aber dann bespreche man das Stück und seine Umsetzung mit der gesamten Truppe. Und neben den Theaterakteuren mit ihrer Probenarbeit auf der Bühne gibt es auch „drum herum“ noch mächtig viel Arbeit.

Die Spielleitung haben Friedhelm Nowak und Angelika Wemmert, auch Souffleuse Conny Risch musste bei allen Proben mit dabei sein. Für den Bühnenaufbau ist Jürgen Oster zuständig, Bärbel Sonntag ist in der Maske für das entsprechende Outfit der Darsteller zuständig. Und für den richtigen Ton und die Bühnentechnik sorgt Martin Risch.