| 21:07 Uhr

Aßweiler
Wenn aus der Wand eine Leinwand wird

Künstler Manfred Frisch gestaltete die Wände in Aßweiler.
Künstler Manfred Frisch gestaltete die Wände in Aßweiler. FOTO: Roland Engel
Aßweiler. Der Künstler Manf Frisch aus Oberbexbach sorgt für eine weitere Ortsverschönerung in Aßweiler. red

Letzte Woche wurde eine Wand am Busbahnhof von dem Oberbexbacher Künstler Manfred Frisch mit zwei Motiven verschönert. Diesen Wunsch gibt es schon lange. Wie Ortsvorsteher Roland Engel mitteilt, hatte er die Bereitschaft des Künstlers zur Umsetzung dieses Projektes erhalten. Nach einem gemeinsamen Treffen des Künstlers Manfred Frisch vor Ort in Aßweiler mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatgeschichte, Horst Witte, und dem ehemaligen Ortsvorsteher Karlheinz Kunkler und Ortsvorsteher Roland Engel war schnell klar, dass die Größe der Wand ausreicht um zwei Motive zu verwirklichen. Gemeinsam einigte man sich auf die Motive „Dahl Sepp‘s Haus“ und „Partnerschaft Aßweiler -Asswiller“. „Dahl Sepp‘s Haus“ stand bis 1968 an der Stelle des heutigen Dorfplatzes und wurde abgerissen zum Bau des damaligen Busbahnhofes. Vorlage für das Motiv sind entsprechende Bilder aus dem Buch des Arbeitskreises Heimatgeschichte über die Häuser in Aßweiler. Das zweite Motiv über die in diesem Jahr bereits seit 30 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Aßweiler und Asswiller hat der Künstler treffend umgesetzt. Für beide Motive wurden Entwürfe gefertigt, die im Arbeitskreis Heimatgeschichte und natürlich auch im Ortsrat beraten wurden. Der Ortsrat hat diese Maßnahme zur Verschönerung des Ortsbildes am zentralen Busbahnhof dann auch aus eigenen Mitteln finanziert.


Nach entsprechenden Vorbereitungsarbeiten hat der Künstler Manfred Frisch, der im Haupberuf als Maurerpolier arbeitet, einen ganzen Samstag lang die beiden Motive unter Beobachtung zahlreicher Zuschauer umgesetzt. Er arbeitete sowohl mit Sprühfarben als auch mit dem Pinsel. Der Aßweiler Ortsvorsteher Roland Engel bedankte sich bei Frisch für die gelungene Arbeit und auch bei Familie Uwe Roschel, die die Genehmigung zum Gestalten der Garagenwand erteilte, wie es in einer Mitteilung aus dem Blieskasteler Stadtteil abschließend weiter heißt.