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Kräuter und Salate für alle

Blieskastel. Unter dem Motto „Jeder kann säen, jeder kann ernten“ hat die Stadt Blieskastel Mirkogartenflächen zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis: Kräuter, Salate und Co. sprießen hervorragend. Joachim Schickert

Die Blieskasteler Christdemokraten begrüßen das von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener initiierte Projekt "Essbare Biosphärenstadt Blieskastel ". Wie der Vorsitzende der CDU im Stadtverband Blieskastel , Jörg Kohl, erklärt, sehe er die Stadt damit gut unterwegs auf dem Weg zur Stadt der Nachhaltigkeit. "Unter dem Motto ,Jeder kann säen, jeder kann ernten' wurden über das Stadtzentrum verteilt Mikrogarten-Flächen eingerichtet und gärtnerisch bewirtschaftet.


Hochbeete zum Bepflanzen

Bei diesen Flächen handelt es sich um Hochbeete aus Holz oder Pflanzflächen an und um öffentliche Gebäude, die dieser neuen Nutzung zugeführt werden", betont Jörg Kohl. Die Innenstadt profitiere dabei von einer optischen Aufwertung, langfristig könnten auch Aspekte von Regionalvermarktung und Tourismus mit berücksichtigt werden. In Blieskastel als Herz der Biosphäre könne man so traditionelle Kulturtechniken vermitteln und die Wichtigkeit unserer natürlichen Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt rücken. "Am Paradeplatz, am Haus des Bürgers und vor der Bliesgau-Festhalle, ob Salate, Kräuter , Erdbeeren: Ernten ist ausdrücklich erlaubt, jeder darf sich hier bedienen", so Jörg Kohl weiter. Er rief dazu auf, diese Möglichkeiten jetzt auch ausgiebig zu nutzen.

Jobcenter ist mit dabei



Die praktischen Arbeiten werden von zwölf Mitarbeitenden der Zentrum für Bildung und Beruf gGmbH (ZBB) in Zusammenarbeit mit der Stadt Blieskastel umgesetzt, die für die Dauer von drei Jahren aus Mitteln des Jobcenters Saarpfalz-Kreis bezahlt werden. Unterstützt werden sie durch die Jugend- und Erwachsenenwerkstatt, die ebenfalls für das Jobcenter Saarpfalz-Kreis am ZBB-Standort Mimbach durchgeführt werden. Ziel dieser beiden Maßnahmen ist es, über Beschäftigung und Qualifizierung den Teilnehmenden einen (Wieder-)Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Fachlich betreut werden die Arbeiten seitens des ZBB von der Gärtnermeisterin. Auch das sei laut Kohl ein weiterer wichtiger begrüßenswerter Aspekt des Projektes. Menschen aus der Region würde damit eine berufliche Perspektive in der Region geboten, so Kohl abschließend.