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Brand
In der Blieskasteler Altstadt brannte ein Auto

Der Autobrand wurde mit einem Wasserlöscher gelöscht und mit der Wärmebildkamera nochmalig kontrolliert.
Der Autobrand wurde mit einem Wasserlöscher gelöscht und mit der Wärmebildkamera nochmalig kontrolliert. FOTO: Marc Laarmann
Blieskastel. Für die Feuerwehrleute war der Einsatz nach 35 Minuten beendet. Innerhalb weniger Minuten war das Feuer gelöscht. red

(red) Die Löschbezirke Blieskastel-Mitte, Webenheim und Blickweiler wurden am Montag, 4. Dezember, um 8.12 Uhr zu einem brennenden Auto nach Blieskastel-Mitte in die Altstadt alarmiert. Da die Meldung von einem Autobrand, der an der Hauswand abgestellt wurde, ausging, wurden laut der gültigen Alarm- und Ausrückeordnung drei Löschbezirke alarmiert.



 Zwischen der Bliesgau-Festhalle und dem „Blieskasteler Hof“ hatte ein VW-Passat unter dem Motorenbereich Feuer gefangen. Durch das schnelle Eingreifen von zwei Passanten mit ihrem Feuerlöscher konnte das Feuer unter dem Motorraum bis zum Eintreffen der Löschfahrzeuge aus Blieskastel-Mitte fast gelöscht werden. So teilte es die Stadtverwaltung Blieskastel mit.

 Zur Brandbekämpfung verwendete der Angriffstrupp unter Atemschutz für die Nachlöscharbeiten einen Wasserlöscher. Innerhalb weniger Minuten war das Feuer komplett gelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurde der Wagen anschließend noch nach Glutnester abgesucht. „Das Auto ist von unten erheblich beschädigt, ein Totalschaden des Wagens wurde jedoch vermieden. Die Polizei Blieskastel, die mit einem Kommando vor Ort war, hat die Ermittlungen aufgenommen, es deutet nichts auf einen technischen Defekt hin“, so der Einsatzleiter der Feuerwehr.

 Die Zufahrt zur Einsatzstelle war durch nicht ordnungsmäßig abgestellte Autos jedoch behindert worden. „Wir hatten einige Probleme, hier mit unserem großen und langen LKW um die Kurve zu kommen“, so Steffen Rastetter, Fahrer des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges.

Die Blieskasteler Feuerwehr möchte an dieser Stelle nochmals daran erinnern, dass die Feuerwehrfahrzeuge eine Durchfahrtsbreite von mindestens drei Meter und in Kurvenbereichen sogar fünf Meter benötigen. Die Aufstellfläche für eine Drehleiter ist fünf Meter breit und 11 Meter lang. „Wir haben immer wieder Probleme mit Falschparkern, die uns an der Anfahrt behindern. Hier appellieren wir an die Autofahrer, nur dort zu parken und zu halten, wo es auch erlaubt ist“, so die Verantwortlichen der Feuerwehr.

„Ich bin ja gleich wieder weg“ oder „ich hätte euch ja kommen gehört“ als Ausreden zählen nicht. „Wir können bei einer Menschenrettung unsere Feuerwehr nicht warten lassen“.

 Für die zehn Blieskasteler Feuerwehrleute mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und dem Einsatzleitwagen war der Einsatz nach 35 Minuten beendet.

Die Feuerwehr aus Webenheim und Blickweiler konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen und wieder einrücken.