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| 21:06 Uhr

Grüne: Ohne Hilfe von außen droht Schließung des Kombibads

Blieskastel. Für die Blieskasteler Grünen darf der Schwimmunterricht für Kinder nicht gefährdet werden. Deshalb plädiert man für den Erhalt eines Schwimmbads für den Süd-Bereich des Saarpfalz-Kreises. Unterstützt wird die Aufstellung eines Bäderkonzepts durch die Landesregierung. red

Die Blieskasteler Grünen unterstützen die Planungen der Landesregierung, noch bis zum Herbst in diesem Jahr ein Bäderkonzept vorlegen zu wollen. ,,Wir sind froh, dass nun endlich Bewegung in die Schwimmbaddiskussion gekommen ist. Die Landesregierung bringt nun endlich ein eigentlich längst überfälliges Konzept für die saarländischen Bäder auf den Weg. Zwar erwarten wir keine konkreten Handlungsempfehlungen zum Thema Schwimmbad, aber wir hoffen doch auf Angaben zum tatsächlichen Bedarf und zu einer zukunftsfähigen Finanzierung. Denn für uns ist die Situation klar: Die Städte und Gemeinden unterhalten seit Jahrzehnten viele Schwimmbäder , die die kommunalen Haushalte über das Maß hinaus belasten.

Die Schuldenlast der Stadt Blieskastel wäre ohne die Kosten, die das Bad Jahr für Jahr verursacht, kaum vorhanden. Dieser Realität müssen wir - so traurig es ist - im Hinblick auf die Haushaltskonsolidierung entgegenblicken", erklären die beiden Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen Blieskastel , Lisa Becker und Lukas Paltz. Allerdings halten die Blieskasteler Grünen ein Schwimmbad für den Südbereich des Saarpfalz-Kreises weiterhin für erforderlich. ,,Der regelmäßige Schwimmunterricht an den Schulen darf nicht gefährdet werden, gerade vor dem Hintergrund, dass wieder weniger Kinder schwimmen können.

Über die Finanzierung muss allerdings dringend geredet werden. In der jetzigen Haushaltssituation kann sich Blieskastel das Kombibad nicht mehr dauerhaft leisten. Um eine Schließung wird man nicht herumkommen, außer wenn sich die umliegenden Kommunen an der Finanzierung mit beteiligen oder der Kreis einen Anteil zahlen würde. Die Landesregierung ist unserer Auffassung nach weiter mit in der Verantwortung, denn die finanzielle Situation der saarländischen Kommunen ist hinlänglich bekannt. Hier ist Kreativität gefragt, denn wir wollen unser Schwimmbad natürlich erhalten", erklären Becker und Paltz abschließend.