| 14:29 Uhr

Blieskastel
Glückseligkeit im Blieskasteler Abilymp

Insgesamt 68 Abiturienten konnten am Donnerstag ihre Zeugnisse in Empfang nehmen. Ihre guten Wünsche schickten sie mit Luftballons gen Himmel.
Insgesamt 68 Abiturienten konnten am Donnerstag ihre Zeugnisse in Empfang nehmen. Ihre guten Wünsche schickten sie mit Luftballons gen Himmel. FOTO: Erich Schwarz
Blieskastel. Für 68 Abiturienten des Von der Leyen-Gymnasiums hat die Schulzeit ein Ende. Sie wurden nun offiziell verabschiedet. Von Erich Schwarz

Der Ablauf ist immer gleich: Die Abiturfeier auch dieses Jahrgangs begann traditionell in der Schlosskirche. Dort wird unter der musikalischen Leitung von Christoph Nicklaus ein Wortgottesdienst gefeiert. Nach dem ebenso obligatorischen Fotoshooting auf der Treppe der Schlosskirche und dem Aufsteigenlassen der Luftballons mit vielen guten Wünschen ging es dann in die Bliesgaufesthalle zur eigentlichen Feier und Zeugnisübergabe.


Insgesamt haben in diesem Jahr 68 Schülerinnen und Schüler des Blieskasteler Von der Leyen-Gymnasiums die Allgemeine Hochschulreife, sprich das Abitur, erreicht. Der Abitur-Notendurchschnitt lag in diesem Jahrgang bei 2,37, der beste Notendurchschnitt war 1,1. Und getreu dem diesjährigen Abiturmotto „Abilymp – auch Götter dürfen einmal gehen“, nannte dann Oberstudiendirektor Christoph Kohl die Abiturientinnen des diesjährigen Jahrgangs „Göttinnen“. Und weil diese immerhin einen Schnitt von 2,33 erreichten, waren die Jungs nur „Halbgötter“, zwar nicht direkt nur halb so gut, denn schließlich erreichten sie immerhin einen Schnitt von „nur“ 2,39. „Aber auch das ist in jedem Jahr so“, kommentierte Schulleiter Kohl den ebenfalls traditionellen Abstand zwischen männlichen und weiblichen Abiturienten.

Sowohl in der Rede des Oberstudiendirektors Kohl wie auch in der Ansprache von Schulelternsprecher Thomas Haumann klang das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung an. Der neue Lebensabschnitt und der Erhalt der Abiturzeugnisse seien „keine Entlassung aus der Abhängigkeit, sondern die Pflicht zur Gestaltung“, führte Christoph Kohl aus. „Ihr dürft nun nicht gehen, ihr müsst gehen“, unterstrich Kohl, der den Abiturienten auch die Realität vor Augen hielt: „Das Gefühl der neuen Freiheit wird allerdings schnell verflogen sein“.



Elternvertreter Thomas Haumann sah im kommenden Lebensabschnitt den Weg einer weiteren Entwicklung: „Es ist die Entwicklung zu selbstständigen und verantwortungsvollem Handeln hin zum mündigen Bürger“, so der Schulelternsprecher. Man entlasse die Schüler „jetzt in die große Freiheit, aber auch in eine große Verantwortung“.

Und bei der Abiturfeier werden vor der allgemeinen Zeugnisausgabe auch stets herausragende Leistungen honoriert. So erhielt Daniel Schmitz den Scheffelpreis für die beste Leistung im Fach Deutsch. Mit dem Preis der Physikalischen Gesellschaft wurde Julius Gabelmann ausgezeichnet und Magdalena Haumann mit dem Preis der Universität für herausragende Leistungen in Mathematik. Den Preis der Chemischen Industrie erhielt Fabian Weinland, den Karl-Frisch-Preis für besondere Leistungen in Biologie ging an Moritz Karls. Als insgesamt beste Abiturientin wurde Magdalena Haumann ausgezeichnet, in Französisch war ebenfalls Magdalena Haumann die Beste. Laura Bengel glänzte in Englisch, Korbinian Schmidt in Geschichte. Beste Leistungen im Fach Politik erzielte wiederum Laura Bengel, in Erdkunde ging die Auszeichnung an Ann-Marie Weber. Im Fach Bildende Kunst war Selina Bubel die beste, in Sport Philipp Ziegler.

Der Preis der Kreissparkasse für besondere fachpraktische Leistungen im Fach Kunst ging an Hendrik Schmeer, für besonderes Engagement in der Oberstufe wurde Ann-Marie Weber ausgezeichnet. Der Sonderpreis „Marianne“ der Theater-AG ging an Sophie Ackermann, Meike Jost und an Johanna Greff.