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Blieskastel
Gebäude-Betreuung der Stadt verbessern

An der Schlossbergschule in Blieskastel wurden kürzlich Sanierungsarbeiten durchgeführt. Weitere Projekte sollen folgen.
An der Schlossbergschule in Blieskastel wurden kürzlich Sanierungsarbeiten durchgeführt. Weitere Projekte sollen folgen. FOTO: Joachim Schickert
Blieskastel. Der Blieskasteler Stadtrat hat die Stellenausschreibung für einen Hochbauingenieur zur Bauamts-Verstärkung freigegeben. Von Joachim Schickert

Der Stadtrat Blieskastel hat in seiner jüngsten Sitzung die Stellenausschreibung für einen Hochbauingenieur freigegeben. Damit soll das Bauamt personell verstärkt werden. Bislang betreut ein Team aus drei Technikern sowohl die Neubau- als auch die Sanierungsprojekte der städtischen Gebäude. Aufgrund der Vielzahl an Großprojekten im Kindergarten- und Schulbereich reichten die Kapazitäten aber schon heute nicht aus. CDU und Grüne rechneten in den kommenden Jahren mit deutlich mehr Fördergeldern des Bundes, insbesondere für Schulen und Kindergärten. „Wir müssen den Löffel raushalten, wenn es Brei regnet“, erklärte CDU-Fraktionschef Holger Schmitt. „Das gilt auch für die Förderung energetischer Sanierungen“, ergänzt sein Kollege Lukas Paltz von den Bündnisgrünen. „Wir müssen uns auch für künftige Förderprogramme rüsten und mehrere Projekte gleichzeitig abwickeln können. Dabei liegen uns auch die energetischen Sanierungen am Herzen“, erklärte Paltz.


Der Stadtrat Blieskastel schloss sich nach einigen Diskussionen der Argumentation schließlich an, sodass die Stelle zunächst befristet, aber mit der Zusicherung, dass der Stadtrat die Position im nächsten Haushaltsjahr mit hoher Wahrscheinlichkeit unbefristet bereit stellt, ausgeschrieben werden kann. Die SPD wollte den umgekehrten Weg gehen, das heißt zuerst die Stelle unbefristet im Stellenplan ausweisen und dann ausschreiben. SPD-Fraktionschef Guido Freidinger hatte argumentiert, dass sich auf eine unbefristete Stelle mit hoher Wahrscheinlichkeit qualitativ bessere Bewerber melden würden. Doch Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener hatte darauf hingewiesen, dass dies viel Zeit koste und sich erst im kommenden Haushalt beziehungsweise in einem Nachtragshaushalt niederschlagen könne.

 Im vergangenen Jahr hatten CDU und Grüne mit Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener das Ziel bekräftigt, die Betreuung städtischer Gebäude zu verbessern und an einer zentralen Stelle zu bündeln. Die Zentralisierung innerhalb der Stadtverwaltung habe sich aufgrund von Personalengpässen jedoch verzögert. Aufgrund der guten Konjunktur habe sich auch die Rekrutierung von technischem Personal als sehr zeitaufwendig erwiesen. Mit der weiteren Verstärkung des Hochbaus im Blieskasteler Rathaus sähen sich CDU und Grüne ihrem Ziel ein Stück näher, wie die Koalitionspartner im Stadtrat betonen.