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Gasalarm
Die Blieskasteler Wehr rückte drei Mal aus

FOTO: picture alliance / dpa / Patrick Pleul
Blieskastel. Herabfallende Äste, ein Gasaustritt in der Festhalle und ein Fehlalarm durch Rauchmelder.

Auch die Feuerwehr Blieskastel hatte am Dienstag und Mittwoch alle Hände voll zu tun. Am Dienstag um 13.02 Uhr alarmierte die Feuerwehrleitstelle die Löschbezirke Blieskastel-Mitte und Bierbach an der Blies zu einem Baumfall auf eine Stromleitung auf der Landstraße L 111. Die Einsatzstelle befand sich zwischen Bierbach an der Blies und Wörschweiler. Mehrere große Äste eines Laubbaumes sind durch den starken Wind abgebrochen und in eine 400-Volt-Versorgungsleitung gefallen. Die Feuerwehr Blieskastel sicherte die Einsatzstelle ab, während die Polizei und das Landesamt für Straßenwesen die Landstraße für den Verkehr voll sperrten. Mit der Motorkettensäge wurden die Äste mittels der Drehleiter von der Stromleitung herunter geschnitten. Der Energieversorger wurde durch die Polizei informiert, dass dieser die Stromleitung überprüfen muss. Nach 30 Minuten war der Einsatz für die Löschbezirke Blieskastel-Mitte und Bierbach an der Blies beendet. Die Feuerwehr Blieskastel war mit drei Fahrzeugen aus Blieskastel und einem Löschfahrzeug aus Bierbach an der Blies mit elf Einsatzkräften im Einsatz.


Am Dienstagabend kurz nach 20 Uhr wurden die etwa 20 Besucher des Gesundheitsforums in der Bliesgau-Festhalle in Blieskastel mit einem Gas-Alarm konfrontiert. Kohlenmonoxid war aus der Heizungsanlage ausgetreten und über die Lüftungsanlage im gesamten Gebäude verteilt worden, auch im Veranstaltungsraum. Durch das Kohlenmonoxid wurde eine Person verletzt und musste stationär behandelt werden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird ein technischer Defekt in der Heizungsanlage als Unfallursache angenommen.

Zu einer Feuermeldung durch mehrere piepsende Rauchwarnmelder rückten am Mittwoch um 11.53 Uhr die Löschbezirke aus Blieskastel-Mitte, Webenheim und Blickweiler aus. In der Straße „Raintal“ in Blieskastel hatte ein Rauchmelder in einem Wohnhaus im ersten Obergeschoss Alarm ausgelöst. Dank einer aufmerksamen Bewohnerin aus dem Erdgeschoss wurde umgehend die Feuerwehr über Notruf 112 alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten die komplette Wohnung im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss. Es konnte zum Glück kein Feuer und kein Rauch in der Wohnung festgestellt werden. Für die 14 Feuerwehrleute war der Einsatz nach 20 Minuten beendet.