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FDP fordert rasche Stellenbesetzung im Hauptamt

Blieskastel. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Blieskasteler Stadtrat, Werner Weihrauch (Foto: SZ), hat Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener vorgeworfen, die Besetzung der vakanten Hauptamtsleiterstelle aus wahltaktischen Gründen zu verzögern. "Der Stadtrat hat eine klare Entscheidung für eine interne Besetzung der Stelle getroffen, als er die öffentliche Ausschreibung zurücknahm

Blieskastel. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Blieskasteler Stadtrat, Werner Weihrauch (Foto: SZ), hat Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener vorgeworfen, die Besetzung der vakanten Hauptamtsleiterstelle aus wahltaktischen Gründen zu verzögern. "Der Stadtrat hat eine klare Entscheidung für eine interne Besetzung der Stelle getroffen, als er die öffentliche Ausschreibung zurücknahm. Die Bürgermeisterin selbst hat immer wieder betont, dass die Position des Hauptamtsleiters unverzichtbar ist und rasch wieder besetzt werde müsse. Qualifiziertes Personal ist in der Verwaltung vorhanden. Wo also liegt das Problem?", fragt Weihrauch. Der FDP-Politiker befürchte wahltaktische Gründe für die zögerliche Haltung der Bürgermeisterin bei der Neubesetzung des Hauptamtsleiters, wie die FDP in einer Presseerklärung weiter mitteilt. Offensichtlich spekuliere Bürgermeisterin Faber-Wegener darauf, dass sich nach der Stadtratswahl die Mehrheitsverhältnisse so ändern, dass sie am Ende doch noch die von ihr favorisierte externe Lösung durchsetzen könne. "Diese Hinhaltetaktik ist anders nicht mehr zu erklären. Die Stelle könnte sofort besetzt werden, aber offensichtlich hat die Bürgermeisterin kein richtiges Vertrauen in ihre eigene Verwaltung. Diese unbegründete und zögerliche Haltung ist ein fatales Signal an die Mitarbeiterschaft im Rathaus", sagt Weihrauch. Die FDP fordere deshalb die Blieskasteler Bürgermeisterin eindringlich auf, noch vor der Kommunalwahl eine Entscheidung zu treffen, wer künftig das Hauptamt leiten soll. "Wir sind für klare Verhältnisse und wollen, dass die Bürgermeisterin ihre Karten offen auf den Tisch legt. Die Wählerinnen und Wähler in Blieskastel haben einen Anspruch darauf", so Weihrauch abschließend. red