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Fußball
Ein besonderes Abschiedsspiel für Werner Braun

Gersheim. Nicht alltäglich war vor Kurzem das Aufeinandertreffen von zwei Fußballmannschaften in der Gersheimer Sporthalle der Gemeinschaftsschule. Alle Akteure waren über 70 Jahre alt, spielten gegeneinander, hatten viel Spaß am Kicken. Initiator des Spiels war der Gersheimer Werner Braun, 80 Jahre alt, der dieses Match als sein Abschiedsspiel bezeichnete. Damit ging eine fußballerische Karriere zu Ende, die 63 Jahre angedauert hatte. Von Wolfgang Degott

Nicht alltäglich war vor Kurzem das Aufeinandertreffen von zwei Fußballmannschaften in der Gersheimer Sporthalle der Gemeinschaftsschule. Alle Akteure waren über 70 Jahre alt, spielten gegeneinander, hatten viel Spaß am Kicken. Initiator des Spiels war der Gersheimer Werner Braun, 80 Jahre alt, der dieses Match als sein Abschiedsspiel bezeichnete. Damit ging eine fußballerische Karriere zu Ende, die 63 Jahre angedauert hatte.


Mit 17 Jahren begann er in der aktiven Mannschaft seines Sportvereins Gersheim, dem er zeitlebens treu geblieben war. Seit etwa 20 Jahren treffen sich die „Veteranen“ immer montags. Im Sommer auf dem Niedergailbacher Kunstrasenplatz, im Winter in der Sporthalle des lothringischen Woustvillers. „Wir sind immer zwischen 16 und 22 Spieler aus Deutschland und Frankreich, die da sind und dann macht es richtig Spaß“, meint Braun, der auch die „dritte Halbzeit“, den gemeinsamen Treff anschließend als sehr wichtig bezeichnet.

Hatten sie anfangs bis zu 20 Spiele jährlich absolviert, so sind es jetzt nur noch bis zu vier. Dabei pflegen sie eine Freundschaft mit einer Equipe in Sarreguemines mit der sie sich zweimal jährlich messen. In Gersheim waren auch Herbert Eifler und Ludwig Hunsicker aus Wolfersheim dabei, die ebenfalls ins neunte Jahrzehnt gehen. Daneben standen Klaus Bohr und Herbert Fries (beide Biesingen), Günter Chodorski (Rubenheim), Guy Friedrich und Francois Scheuer (beide Woustviller), Winfried Kasper (aus Bliesransbach), Wolfgang Kunz (Ensheim), Ingo Thomé (Saarbrücken) und Winfried Weisenstein (Reinheim) auf dem Parkett.