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Lautzkirchen
Das große Piratenschiff schippert einsam

 Beim Ortstermin auf dem Lautzkircher Schulhof wurde über alternative Spielmöglichkeiten nachgedacht. Mit dabei waren (von links) Jürgen Trautmann, Annelie Faber-Wegener, Kurt Legrum, Iris Düpre und Luisa Schmitt.
Beim Ortstermin auf dem Lautzkircher Schulhof wurde über alternative Spielmöglichkeiten nachgedacht. Mit dabei waren (von links) Jürgen Trautmann, Annelie Faber-Wegener, Kurt Legrum, Iris Düpre und Luisa Schmitt. FOTO: Erich Schwarz
Blieskastel. Bei einem Ortstermin an der Kirchbergschule in Lautzkirchen mit der Bürgermeisterin, dem Ortsvorsteher und Lehrerinnen wurde die Situation auf dem Schulhof analysiert. Grauer Asphalt herrscht vor. Von Erich Schwarz

„Diese Diskussion kommt alle paar Jahre wieder auf“, weiß Blieskastels Ortsvorsteher Jürgen Trautmann. Es ist die Diskussion um den eher tristen Zustand des Schulhofs der Grundschule Kirchberg in Lautzkirchen. „Und die Faktenlage ist auch immer noch die alte: Wenn die Halle bei der Schule als Mehrzweckhalle genutzt wird, worauf viele Vereine angewiesen sind, dann müssen dort Parkplätze ausgewiesen sein“, stellt Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener klar. Beim Ortstermin an der Kirchbergschule wird die Situation auf dem Schulhof analysiert. Das große Piratenschiff ist im Wesentlichen das einzige große Spielgerät auf dem Schulhof, daneben gibt es auch noch eine stationäre Tischtennis-Platte. Ansonsten herrscht grauer Asphalt vor, es ist zudem noch ein Spiel aufgezeichnet. Daneben gibt es auch noch so etwas wie ein aufgemaltes kleines Fußball- oder Völkerballfeld. „Vor einiger Zeit haben wir zusammen mit den Eltern unter der Regie des Fördervereins einige Spiele auf dem Schulhof aufgemalt. Aber bei dem schlechten groben Asphalt hat das nur ganz kurz gehalten“, kann Schulleiterin Iris Düpre berichten. Wie Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener feststellt, können auch keine anderen Parkplätze in der Nachbarschaft, etwa beim Pfarrsaal, angerechnet werden. Man verabredet im Gespräch, dass eine Kartierung der Parkplätze auf dem Schulhof vorgenommen werden soll.


Es handelt sich um etwa 30 Parkstellen, deren genaue Position nun bestimmt werden soll. Dann kann man absehen, wo es noch „freie“ Stellen gibt, um dann dort noch Spielgeräte zu installieren. Auch weisen Schulleiterin Düpre und die Leiterin der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS), Luisa Schmitt, darauf hin, dass man derzeit Angebote für ein Sonnensegel einhole. Finanziert wird dies durch eine Finanzspritze des Ortsrates, wobei jeder Standort (sowohl die Kirchbergschule Lautzkirchen als auch die Schlossbergschule in Blieskastel) je 2000 Euro erhält. „Wir vom Ortsrat haben ja immer ein Herz für die Schulen“, unterstreicht Trautmann. In diesem Zusammenhang weisen der Ortsvorsteher und auch die Bürgermeisterin darauf hin, dass durch den Presseartikel über die Haushaltsberatungen ein falscher Eindruck entstanden sei: „Lautzkirchen ist nicht abgehängt. Wir investieren hier in eine weitere Gruppe für die FGTS“, erläutert Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener. Für die weitere Gruppe wird im Keller der Schule ein Raum renoviert und für die Bedürfnisse der FGTS hergerichtet. Sollte das Ortsratsgeld noch reichen, wird auch ein Spielgeräte-Haus auf dem Schulhof aufgebaut.

„Und das mit dem gewünschten Basketball-Korb werden wir von der Stadt noch hinkriegen“, machte Kurt Legrum, für die Schulen in der Verwaltung zuständig. klar. Auch um den Sonnenschutz an einem Schulsaal will man sich kümmern. Zwar wurde die Schule vor Jahren mit Sonnenschutz-Jalousien ausgestattet, wobei indes ein Klassensaal nicht berücksichtigt wurde. Das könnte nun nachgeholt werden. Auch die Situation der sanitären Anlagen war weiteres Thema beim Gespräch. Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener sieht hier ebenfalls dringenden Handlungsbedarf:



„Immer wieder ist das ein Thema bei Besuchen in den Schulen. Hier gibt es einen Renovierungsstau, der dringend behoben werden muss. Ich bin der Meinung, hier bedürfte es tatsächlich eines Toiletten-Sanierungsprogramms, um wirklich in allen Schulen Abhilfe zu schaffen“, so die Verwaltungschefin der Stadt.