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Blieskastel
Brezeln und gute Wünsche zu Neujahr

Strahlende Gesichter gab es bei den Kleinsten, als sie von den CDU-Mandatsträgern die Neujahrsbrezeln erhielten.
Strahlende Gesichter gab es bei den Kleinsten, als sie von den CDU-Mandatsträgern die Neujahrsbrezeln erhielten. FOTO: Erich Schwarz
Blieskastel. Beim Neujahrstreffen der CDU Blieskastel hielt der Vorsitzende Holger Schmitt Rück- und Ausblick – Gastredner war Alexander Funk. Von Erich Schwarz

Seit einigen Jahren nennt die Blieskasteler CDU ihr Neujahrstreffen „Rendez-vous mit der CDU“, womit vor allem ein Programm für die ganze Familie gemeint ist. Und so gab es auch in diesem Jahr wieder eine Bastel- und Spielecke für die Kleinen, den nun schon über die Jahre immer wieder aktualisierten Brezel-Song von Klaus und Frank Musseleck und dann eben genau diese Neujahrsbrezeln für die Kinder. Aber so ganz ohne Politik kommt man dann selbstverständlich beim Neujahrs-
treffen einer Partei auch nicht aus. Und so hatte man als Schirmherrn in diesem Jahr den saarpfälzischen CDU-Kreisvorsitzenden Alexander Funk als Gastredner geladen.



Zuvor beleuchtete der Blieskasteler CDU-Vorsitzende und Chef der Stadtratsfraktion der Christdemokraten, Holger Schmitt, die Ereignisse des abgelaufenen Jahres. Man habe in den vergangenen Jahren bewiesen, dass man durch Taten überzeugen könne. Schmitt nannte dabei den Abriss der Tivoli-Türme, den Bau der neuen Bliesbrücke sowie den Bau der neuen Würzbachhalle. Insofern sei man für neue Herausforderungen gerüstet. Hier nannte Schmitt vor allem die Errichtung des Biosphärenhauses, das nach Blieskastel kommen soll. Weiterhin auch den Erhalt des Schwimmbades und die Eröffnung eines Waldkindergartens. „All das werden wir erreichen, weil wir auch ein gutes Team, eine gute Mannschaft haben“, unterstrich der CDU-Vorsitzende.

Die neu in den Landtag gewählte Jutta Schmitt-Lang, zudem noch stellvertretende Ortsvorsteherin von Blieskastel, nannte als Beispiele bürgerschaftlichen Engagements die Spielplatzfeste in Lautzkirchen und Alschbach: „Wenn Politik und Bürger an einem Strang ziehen, dann kann man auch etwas bewegen. Und wir können das in Blieskastel.“ Schmitt-Lang verwies auf Erfolge in der Kommunalpolitik, erwähnte besonders die Schaffung barrierefreier Bushaltestellen. Auch die Umgestaltung des Luitpoldplatzes fand Erwähnung: „Hier sind wir mit der Umgestaltung noch nicht ganz fertig. Wir werden dort aus einem Rohdiamanten ein Schmuckstück schaffen“, zeigte sie sich überzeugt. Auch auf den Erfolg der Aktion mit den Biosphärenkisten ging sie ein. Hier habe man vor Weihnachten innerhalb von drei Wochen über 100 Bio-
sphärenkisten absetzen können. Hierbei zeige sich das Potenzial der heimischen Produkte.

Die Landtagsabgeordnete sprach dann auch noch über „ihr“ Thema im Landtag, die Bildungspolitik. Die Bürger wollten Qualität in Schule und Unterricht und seien nicht an ständig sich ändernden Schulorganisationsformen interessiert: „Wir wollen pragmatische statt ideologische Lösungen.“ So könne man die Inklusion auch nicht mit der Brechstange einführen. Als besonderen Erfolg sieht sie auch die Einführung von Sprachförderklassen, was man durchaus auch auf andere Behinderungsarten übertragen könne.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Funk, ließ wie seine Vorredner noch einmal die beiden Wahlen des vergangenen Jahres Revue passieren und dankte allen Parteimitgliedern für die engagierte Unterstützung. Man sehe auch ganz genau auf das Ergebnis der Bundestagswahl und das doch eher enttäuschende Abschneiden. Man wolle den Bürgerinnen und Bürgern wieder ein neues Sicherheitsgefühl vermitteln. Es solle jeder selbstbestimmt, aber im Gefühl der Sicherheit sein Leben gestalten können. Seitenhiebe auf die politischen Gegner durften aber auch nicht fehlen. So nannte Funk den FDP-Chef Lindner „einen Guru, der zu seinen Anhängern spricht“. Und die SPD sei offensichtlich in die Wahl gegangen, um dann eigentlich keine Verantwortung übernehmen zu wollen. Das sei bei der CDU anders, hier wolle man politische Verantwortung übernehmen, um das Leben der Menschen immer besser zu gestalten.