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| 19:15 Uhr

Brenschelbacher fühlen sich von der Stadt vernachlässigt

SPD-Fraktionschef Guido Freidinger (stehend) mit Bürgern aus Brenschelbach und Altheim beim Besuch der „Fraktion vor Ort“ im Dorfgemeinschaftshaus Brenschelbach. Foto: Guido Freidinger
SPD-Fraktionschef Guido Freidinger (stehend) mit Bürgern aus Brenschelbach und Altheim beim Besuch der „Fraktion vor Ort“ im Dorfgemeinschaftshaus Brenschelbach. Foto: Guido Freidinger FOTO: Guido Freidinger
Brenschelbach. Der Einladung der Blieskasteler SPD-Ratsfraktion nach Brenschelbach zum „Gespräch vor Ort“ waren Viele gefolgt, darunter auch der Saarpfalz-Landrat Gallo. Erörtert wurden viele Themen, darunter Internet und Nahverkehr. ert/red

"Viele Brenschelbacher Bürger fühlen sich von der Stadt vernachlässigt und mit ihren Sorgen und Beschwerden von der Bürgermeisterin und der Stadtverwaltung Blieskastel nicht ausreichend ernst genommen", so das Fazit einer öffentlichen Sitzung der SPD-Stadtratsfraktion für das südöstliche Stadtgebiet in Brenschelbach . Kein Wunder, dass unter diesen Umständen von dem Angebot einer offenen Aussprache mit Vertretern der SPD-Stadtratsfraktion vor Ort ausgiebig Gebrauch gemacht wurde, teilt die Partei mit. Der Einladung der SPD-Stadträte sei auch Landrat Theophil Gallo gefolgt. Die Befürchtung, dass die mobile Sparkasse zukünftig Brenschelbach nicht mehr anfahre, wurde vom Landrat zerstreut. Der Kreis werde weiterhin den Ausbau der Kindertageseinrichtungen unterstützen. Zu den vorgesehenen 21 Um- und Anbauprojekten, die dank der Vorfinanzierung des Kreises verwirklicht werden sollen, gehöre auch die gemeinsam mit der Gemeinde Gersheim betriebene Einrichtung in Peppenkum. Einen Vorteil sehe der Landrat auch in der zukünftig gemeinsam mit dem Land wahrgenommenen Geschäftsführungsverantwortung in der Biosphäre: Diese Variante gebe der Biosphäre neuen Schub, verkürze Abstimmungs- und Entscheidungswege und spare obendrein Personalkosten. Darüber hinaus unterstütze er auch den von der Blieskasteler SPD geforderten Standort Blieskastel für das Biosphärenhaus.

Wie die SPD weiter mitteilt, wurde an der Stadtverwaltung wegen der Breitbandversorgung und des Fehlens eines stabilen Internetzugangs harsch kritisiert. Zwar habe die Bürgermeisterin schon vor mehr als einem Jahr große Hoffnungen geweckt, getan habe sich faktisch bisher noch nichts. Und die Bürger von Brenschelbach , "die zum Teil nicht einmal über einen minimalen Internet- und in nicht seltenen Ausnahmesituationen auch keine Handy- oder Festnetz-Telefon-Anbindung verfügen, tröstet auch das öffentlich zur Schau gestellte Engagement für ein freies W-Lan in Blieskastel-Mitte nicht wirklich", so der SPD-Fraktionschef Guido Freidinger. Beklagenswert sei auch die Versorgung mit öffentlichem Nahverkehr im Südosten des Saarpfalz-Kreises. Obwohl dieser Mangel nicht zuletzt auch im Gemeindeentwicklungskonzept bestätigt werde, lasse die Stadt bisher jegliche Eigeninitiative vermissen. Die SPD-Fraktion wolle daher anregen, gemeinsam mit dem Kreis einen Workshop durchzuführen, bei dem intelligente, angepasste Lösungsmodelle diskutiert werden.

"Auch wenn es uns einigen organisatorischen und zeitlichen Zusatzaufwand bereitet, die SPD-Fraktion wird nicht zulassen, dass die Stadtteile am Rande unseres Stadtgebietes aus dem Blickfeld der städtischen Politik geraten. Wir werden nicht zuletzt auch wegen des starken Zuspruchs der Bürgerinnen und Bürger unsere öffentlichen Fraktionssitzungen vor Ort fortsetzen", so Fraktionschef Guido Freidinger abschließend.