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Braun versteht seine Entlassung nicht

Die SG Ballweiler II hat sich von Trainer Markus Braun getrennt. Das Wolfersheimer Urgestein ist enttäuscht und kann nicht nachvollziehen, warum.Foto: sho
Die SG Ballweiler II hat sich von Trainer Markus Braun getrennt. Das Wolfersheimer Urgestein ist enttäuscht und kann nicht nachvollziehen, warum.Foto: sho FOTO: sho
Wolfersheim. ott

Markus Braun ist nicht mehr Trainer bei der zweiten Mannschaft der SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim. Die Zweite kickt in der Fußball-Bezirksliga Homburg und liegt dort als Vorletzter auf dem derzeit ersten Abstiegsplatz. Der Abstand auf den Drittletzten SV Niederbexbach beträgt einen Punkt. Nach dem letzten Spiel des Jahres, das die SG am vergangenen Sonntag auf eigenem Platz in Ballweiler gegen Spitzenreiter Genclerbirligi Homburg mit 0:4 verloren hat, trennte sich der Verein vom 45-Jährigen.

Jürgen Weber , Vorsitzender der Spielgemeinschaft teilte auf Anfrage mit, dass man mit dem Schritt, der innerhalb des Vorstands beschlossen worden sei, einen Akzent setzen, der Mannschaft ein Signal und neue Impulse geben wollte. Braun hatte das Team zu Beginn der Saison 2013/14 übernommen. Er zeigte sich enttäuscht und konnte die Entscheidung nicht nachvollziehen. "Das Problem ist einfach unsere Spielerdecke und Qualität", und neue Spieler könnten auch nicht "hergezaubert" werden.

Markus Braun ist ein Urgestein des SV Wolfersheim , den er auch zu Beginn seiner Trainerkarriere Ende der 1990er Jahre gemeinsam mit Kunibert Schmidt führte. Von 2002 bis 2005 folgten weitere Jahre und danach noch die Saison 2007/08 in alleiniger Verantwortung. Auch als Spieler gehörte er über viele Jahre zu den Leistungsträgern des Clubs. Innerhalb der SG sucht man jetzt nach einer internen Lösung, will schon bis zum Wochenende einen Nachfolger präsentieren.