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„Das Leben in Blieskastel ist vergleichsweise sicher“

Blieskastel. Die Verkehrssituation in den Stadtteilen, Schutz vor Kriminalität und die reduzierten Öffnungszeiten der Polizei-Dienststellen- waren Themen des Gesprächs von Vertretern der Linken und Polizeihauptkommissar Müller. bea

Die beiden Mitglieder der Linke-Fraktion im Blieskasteler Stadtrat, Antonio Reda und Joachim Sommerlade, haben sich zum Informationsaustausch mit dem neuen Blieskasteler Dienststellenleiter Polizeihauptkommissar Markus Müller getroffen. Themen waren die Verkehrssituation in den Stadtteilen, Sicherheitssituation an problematischen Plätzen, Schutz vor Kriminalität, Vorsorge im Hinblick auf Einbruch und Diebstahl, Einsatzbereitschaft der Polizei angesichts reduzierter Dienststellen-Öffnungszeiten. Müller habe erklärt, dass auf Grund der angespannten Personalsituation eine Rundum-Öffnungszeit der Dienststelle nicht mehr möglich sei (wir berichteten). Zur Verkehrssituation, zum Beispiel in den Ortsdurchfahrten Webenheim, Niederwürzbach und Böckweiler verwies er auf die Zuständigkeit der Kreispolizeibehörde in Homburg. Man verstehe die Sorgen der Bürger, habe dabei aber lediglich beratende Funktion. Wie im gesamten Land sei die Einbruchskriminalität zwar erkennbar angestiegen, der Raum Blieskastel bewege sich aber immer noch "im hinteren Mittelfeld". Überhaupt sei das Leben in unserer Region im statistischen Vergleich sicher.

In letzter Zeit sei das Problem Graffiti im Stadtgebiet vermehrt aufgetreten. Der Polizeihauptkommissar neige zu der Auffassung, dass es sich dabei weniger um "Kunstwerke" als um Schmierereien handele, die schlicht als Sachbeschädigung zu werten seien. In Zusammenarbeit mit dem Kriminaldienst Homburg werde diesem Problem nachgegangen. Die Linke-Mitglieder sprachen auch an, wie die Sicherheit der Schüler im Bereich des Freizeitzentrums besser gewährleistet werden könne. Als Gefährdungsschwerpunkt wurde hierbei die Unterführung zum Schulzentrum genannt. Ob eine Videoüberwachung eingerichtet werden soll, müsse mit dem zuständigen Amt besprochen werden, so Müller. Streifendienste seien auf Grund der angespannten Personalsituation nicht regelmäßig durchführbar. Müller kündigte in diesem Zusammenhang verstärkte Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeitern an, wie die Linkeweiter mitteilt.