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Jugendclub
Aus der Fahrzeughalle wurde ein Jugend-Domizil

In ihrem neuen Domizil, der ehemaligen Fahrzeughalle der Altheimer Feuerwehr, hat sich der Jugendclub Altheim eingerichtet. Vor der sieben Meter langen Theke stehen die Vorstandsmitglieder (von links): Vorsitzender Max Lauer, Benedikt Schmitt, Markus Richter, Marc Kilian und Viktor Liedtke. Es fehlen Tim Lambert und Marco Sandmeier.
In ihrem neuen Domizil, der ehemaligen Fahrzeughalle der Altheimer Feuerwehr, hat sich der Jugendclub Altheim eingerichtet. Vor der sieben Meter langen Theke stehen die Vorstandsmitglieder (von links): Vorsitzender Max Lauer, Benedikt Schmitt, Markus Richter, Marc Kilian und Viktor Liedtke. Es fehlen Tim Lambert und Marco Sandmeier. FOTO: Wolfgang Degott
Altheim. Der Jugendclub Altheim mit seinen 25 Mitgliedern hat den neuen Treffpunkt sorgfältig hergerichtet.

Ihr neues Domizil, die ehemalige Fahrzeughalle, hat der Jugendclub Altheim funktional eingerichtet. Im Zentrum steht die sieben Meter lange Theke, die in Ensheim erstanden und dann im Gebäude an der Schule wieder zusammengesetzt wurde. Dort treffen sich die mittlerweile 25 Mitglieder aus Altheim, Böckweiler, Brenschelbach, Peppenkum und Riesweiler im Alter zwischen 15 und 24 Jahren regelmäßig, beratschlagen über Aktivitäten, planen Aktionen und reden über Inhalte ihrer Arbeit. Mitten drin der „Chef“, der 21-jährige Max Lauer, der kürzlich in seinem Amt bestätigt wurde. Im Januar 2017 gründete sich der Jugendclub neu, da sein Vorgänger nicht mehr existent gewesen war. Mit Hilfe der Jugendbildungsreferentin des Verbandes saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung (juz-united) gaben sich die Jugendlichen eine Struktur und gingen fortan ans Werk, ihre Heimstatt, die sie von der Stadt Blieskastel zur Verfügung gestellt bekamen, herzurichten. Dazu wurde insbesondere ein neuer Anstrich vorgenommen, Netze und Dekolichter angebracht und eine neue Beschallungsanlage installiert. Neben den Mitgliederversammlungen, die alle zwei Monate stattfinden, wurden auch schon einige kleinere Festivitäten gefeiert, wozu Geburtstage, den Treffen an Heiligabend und Silvester, aber auch Spiel- und Filmabende sowie ausgerichtete Fifa-Turniere gehörten.


Des Weiteren werden spontan mit Hilfe der WhatsApp-Gruppe Treffen vereinbart und durchgeführt. Für größere „Events“ fehlt noch eine wichtige Voraussetzung: der zweite Rettungsweg. Das bisherige Rolltor, das das Ausfahren des ehemaligen Feuerwehr-Einsatzfahrzeugs möglich machte, soll verschwinden. An seine Stelle soll eine Wand mit einer Tür treten. Um die Baumaßnahmen mit zu finanzieren, soll in wenigen Monaten ein Sommerfest gefeiert und am 31. Oktober Halloween folgen.

Blieskastels Jugendpfleger Christoph Jacoby freut sich, dass neben den Gruppen in Aßweiler, Ballweiler, Biesingen, Breitfurt, Mimbach, Niederwürzbach, Wecklingen und dem P-Werk in Blieskastel auch in Altheim ein aktiver Jugendstandort dazu gekommen ist. Die Stadt unterstütze die Jugendlichen bei ihrer Arbeit auch finanziell.