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Leserbriefe
Transparenz sieht anders aus

Anliegerbeiträge red

Der Artikel über Anliegerbeiträge in Niederwürzbach erinnert fatal an die Situation Uhlandstraße vor etwa sieben Jahren, wobei es sich damals um eine andere Situation handelte, die ich nach wie vor als eine schreiende Ungerechtigkeit erachte. Aus etwa 130 Nutzern der Uhlandstraße wurden, mit einer Begründung, die ich heute immer noch nicht nachvollziehen kann,18 Anlieger für die Gesamtkosten bestimmt. Was in beiden Fällen aber ähnlich ist, ist die fehlende Transparenz der Kostenbestimmung durch die Kommune. Heute und damals fehlte eine öffentliche Kostenberatung durch die Behörde gänzlich. Damals hat sich der SPD Ortsrat mit Elke Eder-Hippler um eine Klärung des Sachverhalts und einer Kostensenkung bemüht, leider ohne Erfolg. lm Falle der Bezirksstraße wird aktuelle sowohl vom Ortsrat der SPD, der Ortsvorsteherin Petra Linz und dem CDU-Ratsmitglied Michael Wons Hilfe für die Beratung bei der Kommune angeboten. Umgesetzt auf den aktuellen Fall, das aktuelle Thema, bin ich der Meinung hier wird wohl wahrscheinlich von der Behörden nicht beraten, sondern eher auf die gesetzlichen Vorschriften hingewiesen. Mir gelang es damals nur mit Hilfe eines Rechtsanwaltes, den hohen Anlieger-Betrag, den ich zahlen sollte, um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Ich für meinen Teil kann den Anliegern der Bezirksstraße nur viel Erfolg bei ihren Bemühungen wünschen, wobei die anstehenden Beträge nicht zu vergleichen sind mit den hohen Anliegerkosten der betroffenen 18 Eckgrundstücke an der Uhlandstraße.


Franz Marquitz, Niederwürzbach

Meine Frau und ich engagieren uns seit vielen Jahren beim Malteserhilfsdienst.Wir tun dies sehr gerne und bedauern es sehr, dass wir aufgrund unseres Alters nicht mehr bei allen Einsätzen dabei sein können. Mit Befremden haben wir jetzt erfahren, dass die St. Ingberter freiwillige Feuerwehr kostenlos das Freibad und Hallenbad blau benutzen darf. Natürlich erkennen wir die ehrenamtlichen Einsätze der Feuerwehr an, möchten aber daraufhin weisen, das auch das Malteserhilfswerk an einer Vielzahl eben dieser beteiligt war. Sind wir nun Ehrenamtler zweiter Klasse? Einzig der Familien-Partei fiel dies auf und sie stellte einen Antrag in dem alle Ehrenamtler gewürdigt werden sollen. Leider führte dieser Antrag nicht zum Erfolg, was wir sehr bedauern. Eigentlich sehr schade, dass das Ehrenamt zum Spielball eigener Interessen von Oberbürgermeister und eignen Stadträten wird.



Gertrude und Herbert Jost, St. Ingbert