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A-cappella-Formation läßt britischen Humor durchblitzen

Blieskastel. Sie gehören schon lange zur absoluten Weltspitze und sorgten für ein außergewöhnliches Konzert in der Blieskasteler Schlosskirche: Die britischen King's Singers präsentierten a cappella vom Feinsten und wollen wiederkommen. bea

Es hätten drei Mal so viele Karten verkauft werden können für das Konzert der King's Singers. Das Weltklasse-Ensemble der sechs singenden Briten lockte Besucher aus dem gesamten Saarland und Rheinland-Pfalz zur Jubiläumsveranstaltung des Collegium Vocale in die Schlosskirche Blieskastel , die den stimmungsvollen Rahmen für dieses außergewöhnliche Konzert bot. Vertonungen des "Vater unser" quer durch die gesamte Musikgeschichte standen auf dem Programm.

Grammy für Pater Noster

Ihre CD "Pater Noster" wurde 2009 übrigens mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Dass die Sänger zu den führenden A-cappella-Ensembles der Welt gehören, die 120 Konzerte pro Jahr auf der ganzen Welt geben, war bereits bei den ersten Tönen zu hören: Strömender Gesang, Intonationsreinheit, Balance und Verschmelzung der einzelnen Stimmen - die Sechs verzauberten das Publikum von Beginn an, es war fast eine magische, überirdische Stimmung zu spüren.

Obwohl das Ensemble in den vergangenen Jahren eine fast komplette Neubesetzung der Sänger erfahren hat, tat das der Qualität des Gesanges keinen Abbruch. Im Gegenteil: der junge Tenor Julien Gregory konnte sich mit seiner präsenten, angenehmen Stimme mehr als gut behaupten. David Hurley ist das einzige langjährige Mitglied der King's Singers, aber auch sein strahlender Countertenor jubiliert in den höchsten Höhen, wenn er sich mit Timothy Wayne-Wright abwechselt. Dass es ein außergewöhnliches Konzert war, lag auch daran, dass die Briten zwei Stücke gemeinsam mit dem Collegium Vocale Blieskastel gestalteten: "Thanksgiving" und "The Gift to be Simple", beides Arrangements des ehemaligen King's Singers Bob Chilcott - ein ganz besonderes Ereignis für die von Christian von Blohn gut vorbereiteten Sängerinnen und Sänger. Passend zum Motto des ersten Teils brachte der Chor außerdem eine weitere Pater-Noster-Interpretation zu Gehör, dieses Mal mit Eva Leonardy als Solistin. Im zweiten Teil des Konzertes blitzte dann der britische Humor durch. Ganz eng im Halbrund stehend, interpretierten die King's Singers Stücke aus aller Welt ihrer aktuellen CD "Postcards". Hier konnten die beiden Baritone Christopher Bruerton und Christopher Gabbitas solistisch glänzen. Abgerundet wurde der perfekte Sound von der markanten Bass-Stimme des hervorragend Deutsch sprechenden Jonathan Howard. Nicht enden wollender Applaus mit etlichen Zugaben mündete in der Zusage der Ausnahmekünstler, bald wieder nach Blieskastel zu kommen. Die King's Singers bereiteten den Besuchern ein unvergessliches Konzert.