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Bigband-Jazz in der Klinikkirche auf dem Homburger Unicampus

Homburg. Ganz neue Klänge werden am Dienstag, 9. Juni, ab 19 Uhr in der 100 Jahre alte Klinikkirche auf dem Homburger Unicampus zu hören sein. Bei Kirchenmusik denken die Leute häufig nur an Händel und Bach. Bigband-Jazz ist in Kirchenräumen eher selten zu hören

Homburg. Ganz neue Klänge werden am Dienstag, 9. Juni, ab 19 Uhr in der 100 Jahre alte Klinikkirche auf dem Homburger Unicampus zu hören sein. Bei Kirchenmusik denken die Leute häufig nur an Händel und Bach. Bigband-Jazz ist in Kirchenräumen eher selten zu hören. Doch eine der Wurzeln des Jazz ist die Musik, in der die schwarzen Sklaven der neuen Welt in ihren Gottesdiensten ihre Klage und Freude, ihr Leid und ihre Hoffnung zum Ausdruck brachten. New-Orleans-Jazz ist in den Südstaaten der USA bis heute von der Wiege bis zur Bahre fester Bestandteil des Lebens. Deshalb ist es eigentlich auch selbstverständlich, dass ein Klangkörper wie die Uni-Bigband anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Klinikkirche" in dieser Kirche ein Konzert gibt. Instrumente wie Klarinette oder Saxophon können klagen und jubeln, Schlagzeug kann an ängstlich schlagendes oder freudig pochendes Herz erinnern, in eingängigen Melodien kann Hoffnung ihren Ausdruck finden, aus ruhigem Blues Zufriedenheit und innere Harmonie herausklingen. Wie die klassische Kirchenmusik können auch Jazzklänge Menschenherzen öffnen für die Begegnung mit Gott und den Mitmenschen und dienen so dem Zweck, dem jeder Kirchenraum dient, heißt es in einer Pressemitteilung. "Raum zum Beten - Raum zum Leben" nennt die Festbroschüre, die zum Jubiläum erschienen ist, die Klinikkirche. Der Eintritt zu dem Konzert mit der Uni-Bigband ist frei. red