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Sanierung Stadtmitte Bexbach
Schneller bauen mit mehr Arbeitern

Bauarbeiten in Bexbach Von red

In dem Artikel „Sanierung liegt gut im Zeitplan“ werden Angaben zur Verkehrslenkung gemacht, die grundsätzlich falsch sind. Der innerstädtische Pkw-Verkehr in Richtung Rathaus-Wellesweiler wird nicht über den Parkplatz Grüne Lunge, Maxstraße, Schillerstraße und Grubenstraße geleitet, da an der Kreuzung Rathaus-Bahnhof-Oberbexbacher Straße drei Schilder (Umleitung, Wellesweiler-Neunkirchen, Kraftwerk) die Verkehrsteilnehmer auffordern, in die Oberbexbacher Straße einzubiegen. Ortskundige, die nach Wellesweiler wollen, wählen vorzugsweise den Weg über Bahnhof-und SusannaStraße. Gänzlich unverständlich ist die Feststellung, dass der Lkw-Durchgangsverkehr zur Freude der Verwaltung über die Autobahn um die Innenstadt geführt wird und dies auch in Zukunft so bleiben könne. Ich finde es schon dreist, solche Aussagen zu machen.



Als Anwohner der Oberbexbacher Straße stelle ich fest, dass seit Beginn der Baumaßnahme ständig Lkw, Sattelschlepper mit und ohne Anhänger, Autotransporter und Tanklastzüge – den Hinweisschildern folgend – durch die Straße donnern und die Fahrer an der Einfahrt in Höhe der Rosenapotheke teils waghalsige Fahrmanöver vornehmen müssen, um die scharfe 90 Grad-Kurve zu meistern. Zu der Feststellung, dass die Sanierung im Zeitplan liegt, habe ich große Verständnisprobleme. Es ist mir nicht vermittelbar, dass die Hauptverkehrsader Rathausstraße durch die Baumaßnahme bis Mai 2019 lahmgelegt werden muss. In einem Fernsehbeitrag im Sommer wurde berichtet, dass die gesamte Moskauer Innenstadt in den Ferien neu gepflastert wurde. Da waren aber auch hunderte Arbeiter zu sehen, die zu Werke gingen. Wenn man das „Treiben“ an der Baustelle Rathausstraße dagegen betrachtet, muss man feststellen, dass da höchstens mal vier Arbeiter im Einsatz sind. Es stellt sich deshalb die Frage, ob durch einen verstärkten Personaleinsatz die Bauzeit verkürzt werden könnte, was dem ansässigen Gewerbe dienlich wäre. Ansonsten hege ich die Befürchtung, dass die Rathausstraße nach Fertigstellung das Schicksal der als „Flaniermeile“ angedachten Bahnhofstraße teilen wird, nämlich schön anzusehen, aber ausgeblutet und tot.