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Hoffnung auf Bundesgelder

Bexbach. Vieles sei denkbar in Sachen künftiger Nutzung des historischen Bexbacher Bahnhofs. Vor Ort informierte sich die SPD-Stadtratsfraktion auch über das Thema Sanierung des ältesten Bahnhofs des Saarlandes. bea

Die SPD-Stadtratsfraktion Bexbach sah sich dieser Tage im Rahmen einer Ortsbegehung am historischen Bahnhof um, der der älteste Bahnhof des Saarlandes ist und als solcher dem Denkmalschutz unterliegt. Als zentrales Thema der Begehung habe die Sanierung und Neugestaltung des historischen Gebäudes im Mittelpunkt gestanden, heißt es in der Pressemitteilung.

Vor Ort habe man eingehend einen in Zusammenhang mit den notwendigen Brandschutzmaßnahmen erstellten Plan in Augenschein genommen, der sowohl den denkmalschutzrechtlichen als auch den brandschutzrechtlichen Vorschriften entspreche. Die SPD ist sich einig, dass der Grundriss des historischen Gebäudes aus denkmalschutzrechtlichen Gesichtspunkten unverändert bleiben müsse. Im Bahnhofsgebäude selbst seien jedoch Veränderungen erforderlich, so zum Beispiel der Neubau eines weiteren Treppenhauses. Offen sei zurzeit noch ein überzeugendes Nutzungskonzept für den historischen Bahnhof, heißt es weiter. Hier seien zahlreiche Möglichkeiten denkbar.

Die Fraktion fordert von der Stadtverwaltung, dass für den "neuen alten Bahnhof" ein Konzept gefunden werden müsse, das zu einer effektiven Nutzung des Gebäudes führe und auch von einer breiten Öffentlichkeit akzeptiert werde. Nach Aussage der Verwaltung bestehe die Hoffnung, dass für die Sanierung des Bahnhofes Bundesgelder zur Verfügung gestellt würden und sie nicht oder nur in geringem Umfang die Bexbacher Stadtkasse belaste.