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Höchen plant große Jubiläumsfeier

Höchen. Mit großer Mehrheit haben sich Vereine und Gruppen für eine Teilnahme an der Veranstaltung "Höchen 750 - Jubiläumsjahr 2012" ausgesprochen. Im Rahmen einer Sitzung sicherten sie Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein ihre Unterstützung zu (wir berichteten). "Wir machen mit, wir wollen das anpacken", hieß das Signal aus der großen Runde

Höchen. Mit großer Mehrheit haben sich Vereine und Gruppen für eine Teilnahme an der Veranstaltung "Höchen 750 - Jubiläumsjahr 2012" ausgesprochen. Im Rahmen einer Sitzung sicherten sie Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein ihre Unterstützung zu (wir berichteten). "Wir machen mit, wir wollen das anpacken", hieß das Signal aus der großen Runde. Der Ortsvorsteher hatte zu Beginn erläutert, wie er sich die Gestaltung der 750-Jahr-Feier vorstellt. Ziel der Besprechung sollte, so Klein, " die Willensbekundung sein, dass man das Jahr 2012 angemessen gestalten möchte und die Gründung eines Festausschusses, der in den verbleibenden Jahren die organisatorische Arbeit leistet". Wie Klein betonte, sei Höchen 1261 zum ersten Mal urkundlich erwähnt worden. Eventuell sei der Ort jedoch älter, meinte Klein, doch "es ist die älteste Jahreszahl, die wir kennen". Ganz gleich, ob man das 750-jährige Jubiläum an einem Wochenende, eine Woche lang oder das Jahr über feiere, man wolle den Schwerpunkt auf das geschichtliche, sportliche und kulturelle Gebiet legen. Bisher sei jedoch noch keine Entscheidung gefallen, stellte der Ortsvorsteher fest. Die Höcher Vereine sollten Gelegenheit haben, sich Gedanken zu machen, ob sie überhaupt Interesse hätten, sich an den Feierlichkeiten zu beteiligen. "Weder Ortsrat noch Festausschuss können eine solche Veranstaltung alleine stemmen", appellierte Klein an alle Vereinsvertreter. "Es geht nur, wenn alle Vereine mitmachen und sich die Mehrheit dafür einsetzt". Friedel Reidenbach, Vorsitzender des Fördervereins "Unser Höchen", mahnte "eine verpflichtende Rolle des Ortsrates" an. Seine Ideenvorschläge zur Gestaltung des Jubiläums sah der Ortsvorsteher als Diskussionsgrundlage."Die Vereine und Gruppen sollen nicht über Gebühr beansprucht werden", stellte er klar. Bei seinen Ideen zum zeitlichen Ablauf schlug der Ortsvorsteher vor, im Februar/März zur Einstimmung einen größeren Dorfempfang zu veranstalten, in dessen Rahmen auch das neue Dorfbuch vorgestellt werden soll. re