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Geschichte des Saar-Bergbaus im Fokus

Der Steinkohlebergbau und die harte Arbeit der Bergmänner werden in Bexbach im Bergbaumuseum dokumentiert. Foto: Museum
Der Steinkohlebergbau und die harte Arbeit der Bergmänner werden in Bexbach im Bergbaumuseum dokumentiert. Foto: Museum FOTO: Museum
Bexbach. red

Der Verein saarländisches Industriemuseum lädt alle Interessierten am Mittwoch, 11. März, um 17 Uhr zu einem Themenabend über die Geschichte des saarländischen Bergbaus in die Räumlichkeiten des Bergbaumuseums in Bexbach ein. Anhand unterschiedlicher Sachquellen wie Bilder, Sachtexte oder Gedichte, lässt sich die wechselvolle Geschichte des Bergbaus im Saarland in seiner Gesamtheit nachvollziehen. Ziel ist es das kulturelle Erbe des Bergbaus zu bewahren und der Öffentlichkeit nahe zu bringen, hieß es in einer Mitteilung.

Der Bergbau auf Steinkohle am Höcherberg ist schon seit dem Mittelalter belegt. Systematisch und industriell in Angriff genommen wurde er speziell in Mittelbexbach erst mit der Zuordnung der Pfalz zu Bayern. Der Staat selbst war es, der 1816 die Ausbeutung der Kohlevorkommen in seiner eigenen Grube vorantrieb. In der Folge wuchs die Einwohnerzahl binnen dreier Jahrzehnte um das Dreifache auf über 1300. Die Schließung der Schachtanlagen in Bexbach , Frankenholz und Höchen im Jahre 1959, hier arbeiteten zusammen zeitweise mehrere tausend Menschen, war deshalb ein schwerer wirtschaftlicher Rückschlag. Das Bergbaumuseum selbst besteht seit dem Jahr 1934 . Der "Verein Saarländisches Bergbaumuseum Bexbach " hat das Museum im Jahre 1994 von der Stadt Bexbach übernommen. Der Verein erforscht und dokumentiert die technische, wirtschaftliche, soziale und politische Geschichte der Bergbauregion um den Höcherberg.