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Frühlingsgefühle – zumindest musikalisch

Höchen. Auch nach der Renovierung der Höchener Kirche will der Förderverein der Kirchengemeinde die dafür eingeführte Konzertreihe fortzusetzen. Am Samstag gab es einen Liederabend mi dem Motto Frühlingsgefühle. Bernhard Reichhart

Mit einem Liederabend der besonderen Art hat der Förderverein der protestantischen Kirchengemeinde Höchen , Frankenholz und Websweiler am vergangenen Sonntagabend die Reihe von musikalischen Veranstaltungen in der protestantischen Kirche fortgesetzt (wir berichteten). "Frühlingsgefühle" lautete das Motto des Konzertes, welches durch Gesang, Tanz und Texte zum Ausdruck gebracht wurde.

Ganz wesentlich dazu beigetragen haben Monika Fauß (Alt), Nina Cullmann (Sopran), Ulrike Thilmany (Piano) sowie Tänzerin Ekaterina Lysenko. "Die Arbeit an der Renovierung unserer schönen Kirche geht auch künftig weiter", erklärte der Vorsitzende des Fördervereins, Walter Gebhardt. Deshalb wolle der Förderverein die Tradition der Konzerte auch nach der Renovierung der Kirche weiter fortführen. Unter dem Motto "Frühlingsgefühle" präsentiere man passend zum offiziellen Frühlingsanfang am 20. März am Frühlingsthema orientiert Gesang, Musik und Tanz.

Das Repertoire reichte von Liedern und Texten rund um das Thema Liebe aus ganz alter Zeit bis hin zu heute. Zu hören waren unter anderem Werke von Johann Steuerlein, Maria Grever, Robert Schumann , Felix Mendelssohn Bartholdy über Cole Porter, Victor Young , Andrew Lloyd Webber , Leon Russel bis hin zu Carole King und Amanda McBroom. Eröffnet wurde der romantische Liederabend mit einem ganz alten, von Hans Leo Hassler 1596 geschriebenen Liebeslied "Feinslieb, du hast mich gfangen". Begleitet von Ulrike Thilmany am Piano brachten Nina Cullmann und Monika Fauß das Thema "Liebe" in Liedern wie "What a difference a day made" von Maria Grever, "Night and Day" von Cole Porter, "Ich wollt meine Liebe ergösse sich" von Mendelssohn Bartholdy, "Mit Lieb ich ihn umfangen" von Steuerlein oder "When I fall in love" von Victor Young zur Sprache. Einen optischen Höhepunkt des Konzertes bot der Auftritt der Tänzerin Ekaterina Lysenko bei Georges Bizet's "Habanera". Es ist die Geschichte einer jungen Schwedin, die sich in der Karibik in den falschen Mann verliebt und erst Jahre später ihren Fehler erkennt. Wer erinnert sich nicht an den 1937 von Detlef Sierck gedrehten Film mit der unvergessenen Zarah Leander in der Hauptrolle? Abgerundet wurde der Liederabend mit Carole King 's legendärem "You've got a friend", "As time goes by" von Herman Hupfeld und "The Rose" von Amanda McBroom.

Im Anschluss an das wunderschöne Konzert konnten sich die zahlreichen Musikfreunde von Mitgliedern des Fördervereins bewirten lassen und dabei das vorher erlebte Klangereignis noch einmal Revue passieren lassen. Der Erlös des ersten diesjährigen Liederabends kommt wie immer der Kirche zugute.