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Exkursion führt zu Bergbau-Ruinen in Bexbach

Bexbach. red

Der Zwillingsförderturm stellte im deutschen Kaiserreich eine technische Meisterleistung dar, und "Schacht Wilhelmine" darunter war mit 867 Metern der tiefste im Saar-Kohle-Revier. Modernste Maschinen sollten in den umgebenden Industriebauten dafür sorgen, dass schnell möglichst große Mengen des "schwarzen Goldes" aus dem Höcherberg geholt werden konnten. Dem war aber nicht so: Keine fünf Jahre lang war die Grube "Consolidirtes Nordfeld" in Betrieb, dann musste sie wegen viel zu geringer Ausbeute geschlossen werden. Was heute noch an Relikten dieses Projektes am Höcherberg erhalten ist, steht im Mittelpunkt der Exkursion, zu der die Saarpfalz-Touristik gemeinsam mit der Stadt Bexbach am Samstag, 18. April, einlädt. Unter der Führung von Martin Baus vom Amt für Heimat- und Denkmalpflege des Saarpfalz-Kreises werden die Ruinen der Maschinenhäuser, Schacht Fortuna, das Stollenmundloch und die Verlademauer des einstigen Grubenbahnhofs angesteuert. Die etwa dreistündige Tour auf dem historischen Grubenweg, der vom Pfälzerwaldverein Höchen zum Premiumwanderweg ausstaffiert werden soll, beginnt um 14 Uhr an der früheren Gaststätte "Jägerhaus Nordfeld". Die Teilnahme ist kostenlos.