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„Einsatz für Gleichberechtigung muss weiter gehen“

Bexbach. Der Einsatz für die Gleichberechtigung der Frauen müsse weitergehen, meinte die neue AsF-Stadtverbandsvorsitzende Miriam Schäfer bei der Veranstaltung zum Weltfrauentag auf dem Bexbacher Aloys-Nesseler-Platz. AsF-Frauen verteilten rote Rosen. bea

Anlässlich des Weltfrauentages am vergangenen Wochenende verteilte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) am Samstag auf dem Aloys-Nesseler-Platz in Bexbach Rosen und informierte mit schriftlichem Material und im persönlichen Gespräch über die Ziele und die Arbeit der AsF. Frauen seien in vielen Bereichen immer noch nicht gleichberechtigt: Sie verdienten oft weniger als Männer, bekämen selten Spitzenjobs und hätten es schwer, nach einer Auszeit für die Kinder wieder in den Beruf zurückzukehren, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die SPD packe in der großen Koalition nach Aussage der AsF diese Probleme aber an und sorge für Veränderungen. Als Beispiele wurden der gesetzliche Mindestlohn, von dem insbesondere auch Frauen profitierten, das Elterngeld-Plus, das jungen Müttern und Vätern mehr Wahlmöglichkeiten gebe und die gerade vom Bundestag beschlossene gesetzliche Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft genannt.

Seit dem Jahr 1911 , also seit mehr als 100 Jahren, sei der Frauentag der Tag, an dem Frauen für gleiche Rechte kämpften. Für Miriam Schäfer, die neue Stadtverbandsvorsitzende der Bexbacher AsF, werde der Einsatz für die Gleichberechtigung der Frau auch in Zukunft weitergehen müssen. Dies gelte insbesondere für die Arbeitswelt. Sie zeigte sich zufrieden mit der Reaktion der Bexbacher Bürger: "Die Frauen haben sich über die Rosen natürlich gefreut. Wir haben aber auch sehr viel Zustimmung für die Ziele bekommen, für die wir Frauen uns in den politischen Gremien einsetzen, um die Rahmenbedingungen für Frauen zu verbessern und Benachteiligungen abzubauen", heißt es in der Mitteilung weiter.