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Weihnachtsmarkt in Kleinottweiler
Der Nikolaus-Besuch war der Höhepunkt

Auch in Kleinottweiler kam der Nikolaus zu den kleinen Weihnachtsmarkt-Besuchern und hatte kleine Geschenke für die Kinder dabei.
Auch in Kleinottweiler kam der Nikolaus zu den kleinen Weihnachtsmarkt-Besuchern und hatte kleine Geschenke für die Kinder dabei. FOTO: Bill Titze
Kleinottweiler. Straußjugend, Vereine und Ortsrat stellten gemeinsam den Weihnachtsmarkt in Kleinottweiler auf die Beine. Von Bill Titze

Der Weihnachtsmarkt in Kleinottweiler hielt auch in diesem Jahr wieder einige Attraktionen bereit und war somit Anlaufpunkt für Besucher aus nah und fern. Verschiedene Vereine aus dem Ort hatten ihre Hütten und Zelte aufgebaut, um für das kulinarische Wohl der Gäste zu sorgen.



Eröffnet wurde der Markt am Samstag mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Marlene Grewer musikalisch begleitete und bei dem gemeinsam gesungen wurde. Anschließend kamen Mitarbeiter von allen Ständen zusammen, um anzustoßen und den Markt dann auch offiziell zu eröffnen. So hatten verschiedene Vereine mit ihrem Stand ihren Teil zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen, darunter Aktive, AH und Jugend der ASV Kleinottweiler, der Geselligkeitsverein „Buntstifte“, die freiwillige Feuerwehr, das „Lädche“, die Straußjugend, sowie die „Kinomädchen“.

Dabei funktioniert die Organisation des Weihnachtsmarktes recht harmonisch. „Der Ablauf und der Aufbau des Marktes wird vorher mit den Vereinen und dem Ortsrat zusammen abgestimmt“, erzählt Ortsvorsteher Karl-Peter Ranker. „Dabei gibt es durchaus auch mal kleinere Herausforderungen, aber im Großen und Ganzen läuft das nach so vielen Jahren reibungslos, obwohl sich über die Zeit natürlich die personelle Besetzung verändert hat.“ In diesem Jahr freute sich Ranker vor allem über das Engagement der Jugend. „Bei der Straußjugend hat sich dieses Jahr eine große Gruppe gefunden, die fleißig mitgeholfen hat.“

Der Weihnachtsmarkt ist für die Dorfgemeinschaft in Kleinottweiler ein wichtiges Ereignis, wie Ranker ausführt. „Das ist eine Möglichkeit um sich zu treffen, das Jahr zu rekapitulieren nd so das Dorf am Ende des Jahres noch einmal zusammenzubringen.“

Dabei kommen mittags vor allem Eltern mit ihren Kindern, während abends die Erwachsenen dann meist unter sich sind. Dass mittags so viele Kinder da sind, hat natürlich vor allem einen Grund: der Besuch des Nikolaus‘, der immer wieder etwas Besonderes ist. Dieser kommt mit seinem Krummstab und bringt den Kindern Gebäck, Obst und Lebkuchen mit. Dabei ist es dem Nikolaus aber wichtig, dass die Heranwachsenden auch den Grund für seinen Besuch kennen und deshalb erzählte er, bevor er die Geschenke verteilte, die Geschichte des heiligen Nikolaus von Myra. Im Vordergrund standen dann für die Kinder aber doch die Gaben, die sie freudig in Empfang nahmen. So war der Weihnachtsmarkt für Jung und Alt ein schönes Erlebnis.