Hochwasserschutz zur Chefsache gemacht

Ottweiler. Der Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer hat sich mit Bauamtsleiter Gerhard Schmidt das Regenrückhaltebecken an der Blies angesehen. Mit dabei waren Stefan Kunz, Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar (WVO), Patrik Kappenstein, Betriebsleiter des Hochwasserrückhaltebeckens, und Stauwärter Michael Krämer

 Ortstermin am Hochwasserrückhaltebecken: Patrik Kappenstein, Bürgermeister Holger Schäfer, Stefan Kunz und Gerhard Schmidt (von links). Foto: Michael Krämer/WVO

Ortstermin am Hochwasserrückhaltebecken: Patrik Kappenstein, Bürgermeister Holger Schäfer, Stefan Kunz und Gerhard Schmidt (von links). Foto: Michael Krämer/WVO

Ottweiler. Der Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer hat sich mit Bauamtsleiter Gerhard Schmidt das Regenrückhaltebecken an der Blies angesehen. Mit dabei waren Stefan Kunz, Geschäftsführer der Wasserversorgung Ostsaar (WVO), Patrik Kappenstein, Betriebsleiter des Hochwasserrückhaltebeckens, und Stauwärter Michael Krämer.Im Jahr 2011 hat die Stadt die Hochwasserschutzanlage vom Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz übernommen und mit dem Betrieb der Anlage die WVO beauftragt. Bürgermeister Holger Schäfer vergewisserte sich über die Funktionsfähigkeit der einzelnen Anlagenteile, wie die Absenkschütze zum Stau der Blies oder die dezentralen Pumpwerke in der Krummen Kehr und der Ziegelhütte, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Ottweiler. Von Patrik Kappenstein nahm er den Jahresbericht in Empfang. Im Jahr 2012 gab es drei Hochwasserereignisse, die eine personelle Besetzung der Warte an der B 41 erforderten. Dabei stieg der Wasserspiegel nie bedenklich. Über das Jahr hinweg wird die Funktionstüchtigkeit durch regelmäßige Wartung und technische Überprüfung gesichert. "Ausschlaggebend für die Regelung des Hochwasserrückhaltebeckens ist der Blies-Pegel in der Saarbrücker Straße", so der Rathauschef. "Ab einem definierten Wasserstand wird das Hochwasserrückhaltebecken besetzt und ein Einstau vorbereitet. Steigt der Wasserstand weiterhin, wird ein Einstau praktiziert. Somit werden die Wassermassen der Blies zurückgehalten." red

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