1. Saarland

Hochspannung in der Verbandsliga

Hochspannung in der Verbandsliga

Kreis St. Wendel. Kann sich der VfL Primstal an der Spitze der Fußball-Verbandsliga absetzen? Oder wird die Tabelle wieder richtig durchgemischt? An diesem Samstag um 15.30 Uhr empfängt der VfL den Tabellenfünften SV Thalexweiler. Eine halbe Stunde später spielt der Tabellendritte TuS Steinbach gegen den Liga-Vierten Bildstock. Es ist richtig was los am Wochenende in der Liga

Kreis St. Wendel. Kann sich der VfL Primstal an der Spitze der Fußball-Verbandsliga absetzen? Oder wird die Tabelle wieder richtig durchgemischt? An diesem Samstag um 15.30 Uhr empfängt der VfL den Tabellenfünften SV Thalexweiler. Eine halbe Stunde später spielt der Tabellendritte TuS Steinbach gegen den Liga-Vierten Bildstock. Es ist richtig was los am Wochenende in der Liga. "Wir wollen unsere Linie konsequent durchziehen und nur auf uns selbst schauen", sagt Primstals Trainer Lothar Pesch. Wichtig ist für ihn, dass seine jungen Spieler den bisher gezeigten guten Eindruck weiter festigen. Doch Pesch warnt: "Thalexweiler hat in den vergangenen Jahren aus Primstal oft etwas Zählbares mitgenommen." Seine Taktik: "Sicher spielen wir in einem Heimspiel nach vorne und auf Sieg, aber dazu muss auch die Arbeit ohne Ball verrichtet werden." Thalexweiler hat nach der 1:5-Heimschlappe gegen Steinbach als Fünfter bereits sechs Punkte Rückstand auf den VfL. "Sie werden sich bei uns reinhängen, um weiter dran zu bleiben", ist Pesch überzeugt.Ebenfalls ein richtungsweisendes Spiel steht für den FC Freisen an: "Endlich", so sagt Trainer Sascha Bottelberger, "geht es nach den witterungsbedingten Absagen wieder los." Kurios für Freisen: Ohne dass die Mannschaft gespielt hat, ist sie nicht mehr Tabellenletzter, wurde von Einöd-Ingweiler überholt. Beim Neunten, dem SV Humes, (Sonntag, 15 Uhr) gibt Bottelberger sein Liga-Debüt für Freisen. "Wir wollen das Spiel gewinnen, um bis auf einen Punkt an Humes ranzukommen", lautet die Zielsetzung des 34-Jährigen. Vom Klassenverbleib ist er überzeugt: "Wir haben zwei Monate trainiert, die Jungs haben super mitgezogen." Bottelberger ist in der Defensive zur Viererkette zurückgekehrt, sein neuer Abwehrchef ist Christof Rauber, den er aus dem Mittelfeld zurückgezogen hat. "Nur Christoph Sprenglewskis Einsatz ist nach seiner Operation noch fraglich", sagt Bottelberger.

Der Tabellenzehnte muss am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenletzten Spvgg. Einöd-Ingweiler ran. "In den beiden bisher gespielten Partien der Rückrunde haben wir vier Punkte geholt, in Einöd wollen wir die nächsten Zähler holen", erklärt Spielertrainer Georg Amann.frf