1. Saarland
  2. Hochschule

Unterstützung für Studienanfänger im Saarland

Das müssen Studenten im Saarland jetzt wissen : Hilfe für Erstsemester an der Saar-Universität

In Corona-Zeiten ist der Start ins Studium besonders schwierig. Wer beim Bafög zu langsam ist, kann viel Geld verlieren.

Der Studienalltag an der Saar-Universität hat sich seit Beginn der Corona-Krise stark verändert. Viele Einrichtungen sind geschlossen, die Lehre findet zum großen Teil nur virtuell statt und Begrüßungsfeste für Erstsemester wird es nicht geben. Daher wird das Wintersemester für Studienanfänger, für die am 2. November die Vorlesungen beginnen, zur besonderen Herausforderung. An verschiedenen Stellen finden sie Unterstützung:

Zentrale Studienberatung Allgemeine Fragen zum Studienbeginn und der -organisation beantwortet die Zentrale Studienberatung. Die Einrichtung gibt auch Tipps zur Studienfinanzierung. Anfragen können derzeit per E-Mail an studienberatung@uni-saarland.de geschickt werden, oder während der Öffnungszeiten telefonisch unter 0681 302-3513 an die Berater gerichtet werden. 

 Spezielle Beratungsgangebote helfen Studienanfängern, sich auch in Corona-Zeiten an der Saar-Universität zurechtzufinden.
Spezielle Beratungsgangebote helfen Studienanfängern, sich auch in Corona-Zeiten an der Saar-Universität zurechtzufinden. Foto: BeckerBredel


www.uni-saarland.de/studium/beratung

Mentoren-Programm Von besonderer Bedeutung ist in Zeiten von Corona das Mentoren-Programm an der Saar-Uni, bei dem erfahrene Studierende aus höheren Semestern Studienanfängern mir Rat und Tat zur Seite stehen. In diesem Teil werde das Programm größtenteils virtuell organisiert, teilt die Uni mit. Der Vorteil sei, dass Studienanfänger so schon Computer-Programme kennenlernen, die sie im Studium brauchen. Anmelden könne sich Erstsemester aus grundständigen Bachelor-, Lehramts- und Staatsexamensstudiengängen.

www.uni-saarland.de/mentorenprorgamm

Studentenwerk Fragen zu Bafög und finanziellen Hilfen kann das Studentenwerk im Saarland beantworten. Zudem betreibt es die Mensa und die Wohnheime und hält eigene Betreuungs- und Unterstützungsangebote für Studierende parat. Dazu gehört etwa die psychologische Beratungsstelle, die in der Krise eine offene Telefonsprechstunde immer montags von 12 bis 13 Uhr anbietet. Zudem finden Studierende dort Hilfe etwa bei Prüfungsangst. Konzentrationsstörungen oder Motivationslosigkeit. In der Pandemie setzt die Psychologische Beratungsstelle auf Telefon- und Videoberatung, einzelne Präsenztermine sind laut Studentenwerk aber möglich.

www.studentenwerk-saarland.de

Asta Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) hilft nationalen und internationalen Studierenden bei Problemen aller Art und vermittelt Kontakte zu den richtigen Anlaufstellen an der Saar-Uni. Auf seiner Webseite hat der Asta zudem Informationen zu verschiedenen Themen wie Studienfinanzierung, Studium mit Kind oder Studium für Geflüchtete veröffentlicht.

https://asta.uni-saarland.de

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) rät Studienanfängern den Antrag auf Bafög noch im Oktober zu stellen. Zwischen dem offiziellen Semesterbeginn am vergangenen Donnerstag  und dem Vorlesungsbeginn am 2. November liegen diesmal mehrere Wochen. Stellen die Erstsemester den Antrag erst zum Vorlesungsbeginn, entsteht ihnen ein finanzieller Nachteil, denn das Bafög wird frühestens ab dem Monat der Antragstellung gezahlt, wie das DSW erklärt.

Zudem macht der Verband darauf aufmerksam, dass es ab dem Wintersemester zahlreiche Verbesserungen bei der staatlichen Förderung gibt. So wird der Förder-Höchstsatz auf  861 Euro pro Monat erhöht, die Freibeträge für das Einkommen der Eltern steigen, und Studierende können mehr Vermögen haben, das nicht aufs Bafög angerechnet wird. Außerdem erhöhen sich die Kinderbetreuungszuschläge von 140 auf 150 Euro.

Zudem habe es Verbesserungen bei den Formblättern und dem Online-Antrag von Bafög gegeben.  Im Saarland gibt es die elektronische Antragstellung unter:

 https://bafoeg-online.saarland.de 

Wer ein duales Studium absolviert, ist versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand während des Studiums Lohn erhält oder nicht, teilt die Deutsche Rentenversicherung Bund mit.

In dualen Studiengängen wechseln sich Lernphasen an der Hochschule oder Berufsakademie mit Praxisphasen im Unternehmen ab. Mit den Firmen haben die Studierenden meist einen Ausbildungs-, Praktikanten- oder Arbeitsvertrag geschlossen. Der Rentenversicherer behandelt dual Studierende wie Auszubildende.

Zahlt der Arbeitgeber kein Gehalt, werden die Beiträge zur Rentenversicherung aus einem fiktiven Mindesteinkommen berechnet und der Arbeitgeber muss diese an die Rentenversicherung zahlen. Auch wer weniger als 325 Euro verdient, muss nicht selbst für die Beiträge aufkommen. Überschreitet das Gehalt diese Grenze, teilen sich Studierende und Arbeitgeber die Renten-Beiträge.