SPD fordert solide Zahlen

SPD fordert solide Zahlen

Der SPD Kreisverband der Stadt Saarbrücken fordert von der Landesregierung eine eine transparente Debatte über die Finanzierung der Hochschulen. Um zu wissen, welche Auswirkungen die Sparmaßnahmen haben, bedürfe es einer detaillierten Analyse.

Bisher sei zum Beispiel nicht klar, wie sich eine Reduzierung der Studentenzahl auf Dritt- und Hochschulpaktmittel auswirke.

Zudem kursierten in der aktuellen Debatte unterschiedliche Zahlen: So gehe die Landesregierung von einem Einsparvolumen von zwölf Prozent aus, während die Universitätsleitung ihrem Hochschulkonzept 20 Prozent reale Einsparungen zugrunde gelegt habe.

Von der Landesregierung fordert der Kreisverband eine klare Richtungsvorgabe: Eine effiziente Weiterentwicklung der Hochschulen könne nur aufgrund solider Zahlen und einer übergreifenden Strategie geschehen.

Besonders warnt der Kreisverband vor dem Wegfall von Studienplätzen. Studenten seien ein "elementarer demographischer Faktor" für das Saarland.

Dem volkswirtschaftlichen Nutzen der Saar-Uni von weit über 400 Millionen Euro pro Jahr stünden lediglich die Hälfte an Ausgaben des Landes für die Uni gegenüber, nämlich 191 Millionen Euro. Daher gelte es nicht nur, exzellente Forschung wie etwa in der Informatik im Saarland zu erhalten, sondern auch Fächer mit vielen Studenten.