Universität des Saarlandes Neues „I2SC“ paart Informatik und Sozialwissenschaften

Saarbrücken · „I2SC“ nennt sich ein neues „Institut“ an der Universität des Saarlandes, das Mitte nächster Woche aus der Taufe gehoben wird. Die Abkürzung steht für „Interdisciplinary Institute for Societal Computing (I2SC)“ und zielt auf die Verknüpfung von Computerwissenschaften und Sozialwissenschaften. Am kommenden Mittwoch wird das I2SC im Rahmen eines zweitägigen Symposiums eröffnet.

 Teilt sich mit der Politikwissenschaftlerin Daniela Braun die Institutsleitung: Humboldt-Professor Ingmar Weber.

Teilt sich mit der Politikwissenschaftlerin Daniela Braun die Institutsleitung: Humboldt-Professor Ingmar Weber.

Foto: Thorsten Mohr/UdS

Forschungsgegenstand werden das Computing der Gesellschaft und die Rolle des Computings für die Gesellschaft sein. Neben der Nutzung computerbasierter Methoden, um soziale Phänomene zu erforschen, zielt man darauf, Ansätze zur Verbesserung gesellschaftlichen Zusammenlebens auszuloten. Die Institutsleitung teilen sich Ingmar Weber, Humboldt-Professor für Künstliche Intelligenz, und Daniela Braun, Professorin für Politikwissenschaft.

Begleitend zur Institutseröffnung gibt es am Donnerstag um 17.45 Uhr im Kino Achteinhalb eine (englischsprachige) Diskussion zum Thema „Künstlerische und Künstliche Intelligenz“ (Eintritt frei). Im Fokus steht die Frage, ob KI-generierte Kunst Künstlern oder Designern ihre finanzielle Grundlage entzieht und/oder Kunstschaffende umgekehrt KI produktiv als Werkzeug einsetzen.

Mit dem I2SC ist an der Saarbrücker Uni auch die Einführung eines Zertifikatsprogramms in Societal Computing geplant. Das neue Forschungsinstitut wird kein eigenes Gebäude beziehen, sondern soll WissenschaftlerInnen virtuell zusammenführen.