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Präsident Schmitt: Saar-Universität: soll Exzellenz-Universität werden

Kostenpflichtiger Inhalt: Exzellenz-Strategie : Saar-Uni will in Top-Liga deutscher Hochschulen

Die Universität des Saarlandes plant Millionen-Investitionen, um im Wettbewerb der deutschen Hochschulen in die Spitzengruppe vorzustoßen.

Die Universität des Saarlands will bis zur Mitte dieses Jahrzehnts in die Spitzenklasse der deutschen Hochschulen aufsteigen und den Titel einer Exzellenz-Universität erlangen. Dieses Ziel hat der Präsident der Hochschule, Professor Manfred Schmitt, im neuen Entwicklungsplan der Saar-Uni ausgegeben. Dafür muss die Uni bei der sogenannten Exzellenz-Strategie, dem Wissenschaftswettbewerb der Hochschulen in Deutschland, mindestens zwei große Forschungsprojekte durchbringen. Dazu, so schreibt Manfred Schmitt, sei die Uni mit ihren drei Themenschwerpunkten Informatik, Nano-Bio-Medizin und Europa durchaus in der Lage. Er geht davon aus, dass die Saar-Uni bei zwei ihrer drei Themen Erfolgschancen haben könnte. Dieses Ergebnis wäre dann die Eintrittskarte für eine Bewerbung um Aufnahme in den kleinen Kreis der Spitzen-Unis. Nur elf der 106 deutschen Universitäten gehören dazu. Über die Aufnahme entscheiden der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Um die Saar-Universität bis 2024 auf den Forschungswettbewerb vorzubereiten, sind Investitionen von 30 Millionen Euro auf dem Campus geplant. Welche Projekte gefördert werden, soll in diesem Frühjahr entschieden werden, erklärt der Universitätspräsident.

Die Exzellenz-Strategie ist der am höchsten dotierte Wissenschaftswettbewerb in Deutschland. Bund und Länder investieren über 500 Millionen Euro jährlich in dieses Programm. Die Saar-Uni hat dort wechselhafte Erfahrungen gemacht. Nach einem frühen Erfolg mit zwei Informatik-Projekten im Jahr 2007 scheiterte sie vor gut zwei Jahren beim Versuch, mit einem extrem ambitionierten zweiten Antrag in der Informatik hieran anzuknüpfen.