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Neuer Nothilfefonds für Studenten an Hochschulen im Saarland angekündigt

Hochschulen im Saarland : Nothilfefonds für Studenten in Höhe von 300 000 Euro

Der Wissenschafts-Ausschuss des saarländischen Landtages hat in einer nicht-öffentlichen Sitzung die Bereitstellung von 300 000 Euro als Nothilfefonds für Studenten angekündigt. Mit dem Geld sollen Studenten unterstützt werden, die die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten gebracht hat.

Laut dem Ausschussvorsitzenden Jürgen Renner (SPD) sollen 160 000 Euro davon an die Universität des Saarlandes gehen, 100 000 Euro soll die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) erhalten, jeweils 20 000 Euro sollen an die Hochschule für Musik Saar sowie die Hochschule der Bildenden Künste fließen. Renner betonte, dass die Auszahlung an die Hochschüler durch ein unbürokratisches Verfahren vorgenommen werden soll.

Auch die Beteiligung des Landes an den Kosten des Semestertickets für Studenten war Thema im Ausschuss. Laut Renner soll es bei der hälftigen Übernahme der Kosten (Ticket-Preis: 124 Euro) durch das Land bleiben. Den saarländischen Hochschülern soll der ausstehende Betrag im Juni erstattet werden. Das Land rechnet dabei mit Gesamtkosten von 1,25 Millionen Euro, die aus den Mitteln des Sondervermögens Pandemie genommen werden.

Renner lobte den Umgang der Hochschulen mit der Corona-Situation. Sie bereite vielen Studenten, die unter sozialer Isolation litten, Probleme. Auch in der Medizinerausbildung gebe es Covid-19-Schwierigkeiten. Es würden aber bereits Konzepte entwickelt, wie eine schrittweise Rückkehr in den Präsenzbetrieb – abhängig von der Pandemielage – gelingen könne.

Im Mai will der Wissenschafts-Ausschuss erneut tagen und über die Verwendung der Mittel aus dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre beraten.