ChatGPT Was richtet der Datenschutz gegen ChatGPT aus?

Saarbrücken · Am Saarbrücker Institut für Rechtsinformatik drehte sich eine Online-Podiumsdiskussion mit namhaften Datenschützern und weiteren Rechtsexeperten um die Frage, ob und inwieweit unsere privaten Daten von KI-Systemen ungefragt genutzt werden können. „Das ist alles sehr black-box-artig“, kommentiert etwa der Datenschützer Stefan Brink.

  Prof. Georg Borges, Direktor des Instituts für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes.

Prof. Georg Borges, Direktor des Instituts für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes.

Foto: Iris Maurer/UdS

Gut 180 zugeschaltete Teilnehmer nach Feierabend: Dass vergangenen Mittwoch so viele einer live übertragenen Online-Diskussion der universitären SaarbrückerRechtsinformatik folgen wollten, zeigt: Mit dem Thema „ChatGPT und der Datenschutz“ traf man einen Nerv der Zeit. Zumal das Podium kompetent und prominent besetzt war: Unter der Moderation des Direktors des Rechtsinformatik-Instituts der Universität, Prof. Georg Borges, diskutierten der Leiter der KI-Taskforce der deutschen Datenschutzbehörden, Prof. Dieter Kugelmann, ferner der Ex-Datenschutzbeauftragte Baden-Württembergs, Dr. Stefan Brink, sowie der Rechtsanwalt und Saarbrücker Hochschuldozent Dr. Alexander Duisberg.