Universität des Saarlandes StuPa-Wahl an der Uni bis Freitag

Saarbrücken/Homburg · An der Universität des Saarlandes sind die Studierenden in dieser Woche aufgerufen, ein neues Studentenparlament zu wählen. Die Wahlbeteiligung war zuletzt beschämend niedrig.

Wie ein alter Wahlslogan klingt die Aufschrift  „Individualität + Wohlbefinden“  auf der Serra-Plastik an der Uni.

Wie ein alter Wahlslogan klingt die Aufschrift „Individualität + Wohlbefinden“ auf der Serra-Plastik an der Uni.

Foto: Schreiner

Wie in der großen Politik stehen diese Woche auch bei der Wahl des Studierendenparlaments (StuPa) an der Uni dieselben größeren Parteien bereit – sieht man von der AfD ab, die keinen universitären Ableger gefunden hat. Etabliert sind Jusos & Unabhängige, RCDS (Ring Christlich Demokratischer Studenten), GHG (Grüne Hochschulgruppe), LHG (Liberale Hochschulgruppe) und Linke Liste. Dazu kommt mit Marc Bachmeyer kurioserweise ein Einzelkandidat mit vielen Überschneidungen zu RCDS und LHG.

Allesamt treten bei der heute beginnenden Wahl zum 70. StuPa an. 33 Abgeordnete sind am Campus Saarbrücken und Homburg zu wählen – 13 per Direkt-, 20 per Listenwahl. Das StuPa – zuletzt waren die Grünen mit zehn von 33 Sitzen führend – wählt dann den nächsten AStA. Um die Beteiligung maximal leicht zu machen, läuft alles als Online-Wahl. Zuletzt half dies nichts, trotz Online-Modus lag sie bei kläglichen zehn Prozent. Bei allen inhaltlichen Unterschieden (ob in Genderfragen, in Sachen Zivilklausel, sprich rein ziviler Forschung oder hinsichtlich eines autofreien Campus) sind sich alle Hochschulgruppen in bestimmten Fragen einig: So wollen alle die Beibehaltung der hybriden Kursformate, auch zumindest eine Lockerung der Anwesenheitspflicht und eine bessere ÖPNV-Anbindung.