Wegweiser durch die virtuelle Welt Neues Forschungszentrum: Was Google und das Max-Planck-Institut in Saarbrücken planen

Saarbrücken · Wie sieht die digitale Kommunikation in Zukunft aus? Mit welcher Technik lässt sich der Weg fürs autonome Auto ebnen? Mit diesen Fragen befassen sich künftig Saarbrücker Forscher des Max-Planck-Instituts für Informatik und des Google-Konzerns auf dem Campus der Saar-Uni.

  In Saarbrücken entsteht ein Forschungszentrum des Max-Planck-Instituts für Informatik und des Google/Alphabet-Konzerns. Es soll Grundlagen der Kommunikationstechnik von morgen entwickeln.  Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie sich in der virtuellen Welt ein natürlich wirkendes Abbild eines menschlichen Gesprächspartners erzeugen lässt. Leiter des neuen Zentrums ist Professor Christian Theobalt. Die Bildmontage zeigt ihn mit seinem virtuellen Doppelgänger.

In Saarbrücken entsteht ein Forschungszentrum des Max-Planck-Instituts für Informatik und des Google/Alphabet-Konzerns. Es soll Grundlagen der Kommunikationstechnik von morgen entwickeln. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie sich in der virtuellen Welt ein natürlich wirkendes Abbild eines menschlichen Gesprächspartners erzeugen lässt. Leiter des neuen Zentrums ist Professor Christian Theobalt. Die Bildmontage zeigt ihn mit seinem virtuellen Doppelgänger.

Foto: Iris Maria Maurer

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland über 18 Millionen Büroarbeiter in eine neue Arbeitswelt katapultiert. Das Thema war den meisten bekannt. Doch vorbereitet waren die wenigsten. Plötzlich saßen, so hat der IT-Verband Bitkom berechnet, 40 Prozent der Arbeitnehmer im Homeoffice – und lernten dabei nicht nur die Vorteile, sondern auch viele technische Tücken der Bildschirmwelt kennen. Bis die Kommunikation in der digitalen Welt so flüssig wie im realen Leben verläuft, werde noch einige Zeit ins Land gehen, sagt  Professor Christian Theobalt vom Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik (MPI). „An diesen Kommunikationstechniken ist einiges zu verbessern.“