Neuer Professor für Kultur- und Mediengeschichte Rückkehr nach Jahrzehnten des Durchhangelns

Saarbrücken · Seine Spezialgebiete sind unter anderem Zwangsarbeit und Anarchismus. Als neuer Professor für Kultur- und Mediengeschichte beschäftigte sich Fabian Lemmes in Saarbrücken erst mal mit historischer Gewaltforschung, der Geschichte des Radios und der Erinnerungskultur zum Deutsch-Französischen Krieg – ein Besuch bei Lemmes im Büro in der Philosophischen Fakultät.

 Am Ende führte die wissenschaftliche Treppe dann doch noch zur Professur: Nach Stationen in Paris, Florenz, Bochum, Kassel, Lyon und Berlin ist Fabian Lemmes nach Saarbrücken zurückgekehrt, wo er 1975 geboren, zur Schule ging, teilweise auch studierte und nun Professor geworden ist.

Am Ende führte die wissenschaftliche Treppe dann doch noch zur Professur: Nach Stationen in Paris, Florenz, Bochum, Kassel, Lyon und Berlin ist Fabian Lemmes nach Saarbrücken zurückgekehrt, wo er 1975 geboren, zur Schule ging, teilweise auch studierte und nun Professor geworden ist.

Foto: Iris Maria Maurer

Wenn man so will, bringt er mindestens zwei Saarbrücker Vergangenheiten mit: Als „richtiges Landei“, wie er es selbst ein bisschen flapsig zusammenfasst, in Gersweiler aufgewachsen, kam Fabian Lemmes (Jahrgang 1975) nach seinem hier 2002 abgeschlossenen Studium der Geschichte, Französischen Kulturwissenschaften & interkulturellen Kommunikation und Sozialpsychologie sechs Jahre später und frisch promoviert für ein kurzes Gastspiel wieder zurück – anderthalb Jahre lang als Assistent des langjährigen Saarbrücker Geschichtsprofessors Rainer Hudemann.