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„Es bleibt eine große Lücke“

„Es bleibt eine große Lücke“

Nach dem Tod des Dozenten und Koordinator des Bachelor-Optionalbereichs der Universität des Saarlandes, Dominik Schmitt, trauern seine Kollegen und Weggefährten. Auch sein Engagement außerhalb der Uni wird gewürdigt.

Die Universität des Saarlandes hat einen ihrer bei den Studenten der Philosophischen Fakultäten bekanntesten Mitarbeiter verloren. Dominik Schmitt, Dozent und Koordinator des Bachelor-Optionalbereichs, verstarb unerwartet in der vergangenen Woche. Im Optionalbereich können alle Studenten geisteswissenschaftlicher Bachelor-Studiengänge Kurse belegen. Besonders bei den Studenten war er sehr beliebt.

Dominik Schmitt, der 1980 in Völklingen geboren wurde, studierte an der Saar-Universität und war dort seit 2004 Lehrbeauftragter, unter anderem in den Bereichen Komparatistik und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft. 2009 begann er seine Tätigkeit als Koordinator des Bachelor-Optionalbereichs. Seine Promotion schloss Schmitt bei Professor Christiane Sollte-Gresser in der Fachrichtung Komparatistik ab. Seine Professorin sagt: "Dominik Schmitt ermöglichte uns allen mit seiner Herzlichkeit, Gutmütigkeit und Geduld eine äußerst angenehme Zusammenarbeit. Diese wurde nun jäh unterbrochen - und ich glaube, wir alle realisieren erst allmählich, in welchen Bereichen der Universität er überall fehlen wird." Schmitt trat außerhalb der Uni auch durch die Organisation von Veranstaltungen und durch Vorträge in Erscheinung. Seit 2010 war er Mitorganisator der jährlich stattfindenden Ringvorlesungen in der Völklinger Hütte. Zudem war Schmitt Mitglied im Pop-Rat des Saarlandes. Der Generaldirektor der Völklinger Hütte, Meinrad Maria Grewenig , würdigt Schmitt und seine Arbeit. "Wir haben mit Dominik Schmitt nicht nur einen ganz herausragenden kreativen, jungen Menschen verloren, sondern auch einen wichtigen Leistungsträger im Rahmen des Pop-Rates verabschieden müssen. Es bleibt eine große Lücke."