Die Saar-Uni erhält Fördermittel für sieben neue Juniorprofessuren

Förderprogramm : Mehr Juniorprofessuren für die Saar-Universität

Die Saar-Uni kann sieben neue Juniorprofessuren vergeben. Die Stellen werden mit Bundesmitteln aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziert. Mit den Juniorprofessuren sollen gezielt Schwerpunkte der Saar-Uni gestützt werden, darunter Informatik, NanoBioMed sowie Entwicklungen in der Lehre, etwa im Fach Psychologie.

Das Bund-Länder-Programm will bis 2032 an deutschen Universitäten insgesamt 1000 neue Professuren vergeben. Nach einer Bewährungsfrist werden diese in eine Professur auf Lebenszeit umgewandelt. Ziel ist es, aufstrebenden Jungwissenschaftlern frühzeitig eine Zukunftsperspektive bieten zu können. Dafür stellt der Bund mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung. Die Länder haben zugesagt, die langfristige Finanzierung der Stellen sicherzustellen.

Universitäten werden nur dann gefördert, wenn sie ein umfassendes Konzept zur Förderung ihres wissenschaftlichen Nachwuchses vorlegen können. Die Saar-Uni hat vor zwei Jahren bereits sechs Juniorprofessuren aus dem Programm erhalten.

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