Ausstellung über einen Friedensaktivisten

Saarbrücken. Seit 25 Jahren hat die Frans-Masereel-Stiftung ihre Heimat in Saarbrücken. Aus diesem Anlass zeigt die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek ine Ausstellung über das Werk des belgischen Künstlers und Friedensaktivisten, der von 1947 bis 1951 die Meisterklasse für Malerei an der neugegründeten Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken leitete

 Holzschnitt "Nymphe und Satyr" des belgischen Künstlers Frans Masereel. Bild: UDS

Holzschnitt "Nymphe und Satyr" des belgischen Künstlers Frans Masereel. Bild: UDS

Saarbrücken. Seit 25 Jahren hat die Frans-Masereel-Stiftung ihre Heimat in Saarbrücken. Aus diesem Anlass zeigt die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek ine Ausstellung über das Werk des belgischen Künstlers und Friedensaktivisten, der von 1947 bis 1951 die Meisterklasse für Malerei an der neugegründeten Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken leitete.Frans Masereel (1889-1972) wurde vor allem für seine Holzschnittfolgen "Romane in Bildern" aus den 20er Jahren international bekannt. Die Schnittfolgen erschienen in Büchern mit großer Auflage, wurden verfilmt und vertont und dienten später auch als Vorlage für den modernen Kunst-Comic. Pazifistisches Engagement und Sozialkritik kennzeichnen das Werk des belgischen Künstlers ebenso wie seine Vision von einer freien Gesellschaft.

Die Ausstellung ist im Rahmen eines interdisziplinären Seminars an der Saar-Uni entstanden. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 27. November, um 18 Uhr im Konferenzraum der Bibliothek (Gebäude B.1.1). Anschließend folgt der erste Vortrag einer Ringvorlesung zu Frans Masereel. Die Werke werden danach bis zum 8. Februar 2013 im Ausstellungsraum der Universitätsbiliothek, jeweils montags bis freitags von 9 bis 22 Uhr und samstags bis 15 Uhr gezeigt. red

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