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40 Prozent der Studiengänge in Deutschland haben Zulassungsbeschränkung

Erhebung der Hochschulrektorenkonferenz : Mehr als die Hälfte der Studiengänge zulassungsfrei

Von den 10 500 grundständigen Studiengängen in Deutschland waren 2019 rund 42,3 Prozent zulassungsbeschränkt. Das heißt, dass in diesen Fächern nicht genügend Studienplätze für die Bewerber zur Verfügung stehen, weshalb sie sich einem Auswahlverfahren stellen müssen.

Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei 52 Prozent. Das hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) festgestellt.

Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Studienanfänger mit einer halben Million anhaltend hoch. Die Anzahl der zulassungsfreien Studiengänge ist im Bundesdurchschnitt mit 57,7 Prozent 2019 (Vorjahr: 57,9 Prozent) stabil geblieben.

Es gibt allerdings laut HRK große Unterschiede zwischen den Bundesländern. So sind in Thüringen 82,7 Prozent und in Rheinland-Pfalz 74,1 Prozent der Studiengänge zulassungsfrei, während in Berlin der Anteil der Studiengänge, die allen Studienberechtigten offenstehen, mit 31,8 Prozent am geringsten ist.